Aktuelles / Montag, 14.Februar.2011

Ennepetal: Bürgermeister Wiggenhagen streicht Bürgerantrag

Ein Lehrstück der political corectness leistet sich derzeit der von der CDU protegierte Bürgermeister der Stadt Ennepetal, Wilhelm Wiggenhagen. Der PRO NRW Mandatar Andre Hüsgen hatte in einem Bürgerantrag das Verbot der Ganzkörperverschleierung (Burka) für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Stadt Ennepetal gefordert. Jüngsten Umfragen zufolge ein Unterfangen, daß von 75% der Bürger unterstützt wird. Über diesen Antrag hätte in der Hauptausschußsitzung am 15.2.2011 beraten werden sollen.

In einem offensichtlichen Akt der politischen Willkür unterrichtete Wiggenhagen in einem gleichermaßen obskuren wie sinnentleerten Schreiben, daß der Antrag nicht in die Tagesordnung aufgenommen würde.

Andre Hüsgen, pro-NRW-Ratsmitglied in Ennepetal

Pro NRW Stadtrat Hüsgen zeigt sich tief betroffen: „Es ist unfassbar und ich bin sehr traurig. Der bislang recht neutrale, höfliche  und  unvoreingenomme  Bürgermeister Wiggenhagen entpuppt sich durch die Streichung ihm nicht genehmer Anträge als kleiner Schmalspur- Mubarak, ja als politisch korrekter Gutsherr wider dem Bürgerwillen. Meine Rechtsanwälte sind informiert und mit der Abfassung eines Schreibens beschäftigt. Sollte der Antrag nicht doch noch in die Tagesordnung aufgenommen werden,  wird selbige beanstandet und bei der Bezirksregierung gegen die Gültigkeit Widerspruch eingelegt werden. Auch Bürgermeister Wiggenhagen wird durch solche skurrilen Methoden den Durchmarsch von PRO NRW in Ennepetal und im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht verhindern können.“