Aktuelles / Freitag, 29.Mai.2015

Englisch statt Deutsch

Ein Land wickelt sich langsam ab.

Jüngstes Beispiel: Der Düsseldorfer Stadtrat hat gestern mit breitester Mehrheit beschlossen, Englisch als Verwaltungsverkehrssprache einzuführen. Dies soll insbesondere ausländischen Neubürgern und Asylbewerbern helfen, mit den Ämtern zu kommunizieren und die erhofften städtischen Hilfen schneller zu erhalten.

Als Folge der Entscheidung müssen nun die Englischkenntnisse der städtischen Mitarbeiter so weiterentwickelt werden, dass ausländische Bürger in allen Bereichen der Verwaltung auf Wunsch auf Englisch kommunizieren können.

Auf den Düsseldorfer Steuerzahler kommen zudem nicht unerhebliche Kosten für die geplanten Englisch-Kurse für alle städtischen Mitarbeiter zu. PRO NRW hingegen meint: Wer in Düsseldorf oder in einer anderen deutschen Stadt mit der Stadtverwaltung kommunizieren möchte, der sollte dies ausschließlich in der Landessprache tun.

Noch wird in Düsseldorf Deutsch gesprochen und dies sollte auch in Zukunft so bleiben. PRO NRW hält den gestrigen Beschluss aus dem Düsseldorfer Stadtrat für ein Stück aus dem Tollhaus. Offensichtlich soll nun in Düsseldorf von der Ratsmehrheit die deutsche Sprache als Verwaltungssprache abgewickelt werden.

Wir werden hiergegen den bürgerlichen Widerstand organisieren. Bei uns kann es nur die deutsche Sprache als Verwaltungsverkehrssprache geben.

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