Aktuelles / Samstag, 16.Juni.2012

Duisburg: Zeichen gegen Migrantengewalt und für Demokratie und Rechtstaatlichkeit

Etwa 50 Anhänger der Bürgerbewegung PRO NRW, unterstützt durch eine Abordnung der German Defense League, protestierten am Samstag in Duisburg-Marxloh gegen einen brutalen Überfall auf PRO-NRW-Aktivisten im Oberbürgermeisterwahlkampf. Der Überfall fand vor wenigen Tagen durch „südländisch aussehende Personen“ direkt vor der umstrittenen Merkez-Moschee statt, weshalb folglich auch die Mahnwache unter dem Motto „Keine rechtsfreien Räume in Duisburg-Marxloh – Migrantengewalt stoppen“ an gleicher Stelle durchgeführt wurde.

Gemeinsam gegen Migrantengewalt, Islamisierung und Überfremdung - OB-Kandidat Jörg Uckermann, "Freiheit statt Islam"-Tourleiter Lars Seidensticker und unser Jugendbeauftragter Tony-Xaver Fiedler

Etwas 100 Gegendemonstranten, zumeist jugendliche Türken und Araber, brüllten ungehindert von der Polizei Beleidigungen und menschenverachtende Parolen und zeigten sogar Plakate mit dem Gesicht eines der Überfallopfer und der Aufschrift „Marxloh hasst PRO NRW“. Dass so ein Vorgehen nicht nur asozial und unmoralisch ist, sondern womöglich auch strafbar, hätten eigentlich auch die vor Ort eingesetzten Polizeiführer wissen müssen, die aber anscheinend die Order zum strikten Kuschelkurs gegenüber den aggressiven Mob hatten.

Oberbürgermeisterkandidat Jörg Uckermann versprach den Duisburgerinnen und Duisburgern aber gerade angesichts solcher Zustände, dass PRO NRW weiterhin einen Schwerpunkt auf den Kampf gegen die Verwahrlosung und Ghettoisierung ganzer Stadtteile legen würde. „Recht und Gesetz müssen auch in Duisburg-Marxloh wieder Geltung haben!“ Weitere Redner der Mahnwache waren der Berliner Landesvorsitzende der PRO-BEWEGUNG Lars Seidensticker und der PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener. Wiener betonte dabei, dass es bezeichnend sei, dass der Überfall auf die PRO-NRW-Wahlhelfer unmittelbar vor der Merkez-Moschee stattfand, aber niemand den Angegriffenen von dort zu Hilfe kam. „Auch als unser Jugendbeauftragter Tony Fiedler blutend und mit gebrochener Nase auf dem Boden lag, dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis endlich die Polizei samt Rettungskräfte eintraf. Grund dafür war offenbar, dass die Polizei erst sieben Streifenwagen zusammenziehen musste, bevor sie sich nach Duisburg-Marxloh hinein traute. Das sind Zustände, die mich mit tiefer Besorgnis erfüllen.“ Es sei deswegen gut und wichtig, dass PRO NRW in diesem OB-Wahlkampf hier nun auch ein Zeichen gegen die zunehmende Migrantengewalt gesetzt hätte.

Bilder zur Mahnwache finden Sie auf unserer Facebook-Seite