Regional / Donnerstag, 16.Juli.2015

Duisburg: St.-Barbara-Hospital unter Quarantäne!

Kurz nachdem die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Sören Link (SPD) die Erweiterung des St.-Barbara-Hospitals um weitere 200 Asylbewerber auf nunmehr 800 in einer Nacht- und Nebelaktion durchgeboxt hat, musste die Landeseinrichtung nun unter Quarantäne gestellt werden. Einer der mittlerweile 703 Bewohner soll an Windpocken erkrankt sein!

Um Duisburg-Neumühl wird es einfach nicht ruhig. Kurz nachdem die Stadtverwaltung die Erweiterung der Asylunterkunft bekanntgegeben hatte, musste diese nun bis Ende Juli unter Quarantäne gestellt werden. Die Bewohner dürfen die Gebäude nur dann verlassen, wenn nachweislich ein Impfschutz vorliegen würde.

Damit reißen die Probleme um die Landeseinrichtung in Neumühl nicht. Nach einer zweimaligen Aufstockung, der Errichtung einer Moschee in dem Gebäude und massive Probleme mit den Bewohnern ist dies nun der Höhepunkt.

Neben der Einrichtung in Duisburg sind immer noch fünf weitere Einrichtungen des Landes NRW wegen Windpocken geschlossen. In Neuss, Essen, Olpe, Bad Driburg und Rüthen befinden sich die anderen Unterkünfte. Insgesamt stehen mehr als 3.000 Asylbewerber unter Quarantäne.

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