Aktuelles / Donnerstag, 22.November.2012

Duisburg: Schüsse am Montag und schweigende Türken

In Duisburg wird es nie langweilig. Ein Gemisch aus Problemen der multikriminellen Parallelwelt sorgt für vielfältige Abwechslung. Die WAZ schreibt: “Bei der Schießerei nach dem Überfall auf das Internetcafé Neptun eskalierte anscheinend ein Streit rivalisierender türkischer Gruppen.“ Die „Rheinische Post“ berichtet: „Fünf Unbekannte haben am Montagabend ein Internetcafé an der Wanheimer Straße überfallen. Bei der Flucht der Täter fielen zwei Schüsse, verletzt wurde aber niemand. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.“

Die Polizei beißt beim ihren Versuch, das Geschehen aufzuklären, auf Granit: „In der Nachbarschaft – die meisten Geschäfte werden von Ausländern betrieben – hält man sich bedeckt. Entweder hat man nichts gesehen oder will nichts gesehen haben. `Das ist in solchen Fällen leider üblich`, so der Polizeisprecher.“ Möglicherweise ist hier schon die islamische Paralleljustiz am Werk. In Duisburg gibt es dafür einen, vor dreißig Jahren zum Islam konvertierten, deutschen Rechtsanwalt.

Der Journalist Joachim Wagner charakterisiert ihn so: „Er hat keine Probleme damit, dass sich Imame und Vertreter von Großfamilien in seiner Kanzlei treffen, um eine Verständigung zu erreichen. (…) Türkische Mandanten sind, so seine Erfahrung, an informellen Einigungen ohne Strafjustiz ebenso interessiert wie libanesische Kurden“.

Der Fall wird wohl genauso wenig aufzuklären sein, wie ein Ereignis aus dem Frühjahr 2011. Die WAZ vom 21.11. resümiert: „Der Fall erinnert an die Schießerei auf der Annastraße in Duisburg-Rheinhausen am 20. März 2011. Beim Schusswechsel damals waren die Scheiben eines Internetcafés zu Bruch gegangen, Anwohner berichteten von rivalisierenden türkischen Banden. Die Polizei musste Verdächtige wieder gehen lassen, ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte wenige Tage später mehrere Wohnungen und Geschäftsräume in Rheinhausen – bis heute: ohne Ergebnis.“

PRO NRW meint hierzu: Keine Parallelwelten in Duisburg dulden! Rechtsfreie Räume auflösen! PRO NRW in den nächsten Duisburger Stadtrat wählen!