Aktuelles, Regional / Samstag, 9.August.2014

Duisburg-Rheinhausen: Asylheim eröffnet in zwei Wochen

Bei der gestrigen, sehr kurzfristig angesetzten Bürgerversammlung im Rathaus Rheinhausen, wo es um die Ansiedlung von Asybewerbern in der Schule Werthauser Straße ging,  schlugen die Wogen hoch. Der Ratsherr und Fraktionsvorsitzende von PRO NRW, Mario Malonn, der sich sachkundig und unerschrocken mit mehreren Redebeiträgen einschaltete, muss sich in der WAZ nun den Vorwurf der Hetze gefallen lassen:

„Familien, die sich fremd sind und in Feldbetten in einer Turnhalle auf engstem Raum zusammenleben müssen; dem Morden aus Syrien entronnen. Das ist – größtenteils – die Realität des Asyls, der Flüchtlinge, die wir aufnehmen. Und nicht kriminelle Islamisten, Mörder mit Messern, Betrüger, Diebe wie es Pro-NRW-Ratsherr Malonn gestern auf der Bürgerversammlung weiszumachen versuchte. Da entlarvte sich die hetzerische Gesinnung und Stimmungsmache der Rechtspopulisten, die sich das Mäntelchen kommunalpolitischer Kompetenz und Bürgernähe umhängen.“

Asylzustrom erfordert handlungswillige und handlungsfähige Politik

Spaniel Lokalzeit 08 08 14

Doch WAZ-Kommentator Schmeer verschweigt geflissentlich, dass Mario Malonn auf die hohe Ablehnungsrate von mehr als 98%, die gewalttätigen religiösen und ethnischen Konflikte in Asylunterkünften und die horrenden Kosten für Verwaltung, Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber hinwies. Und das alles vor dem Hintergrung der Haushaltssperre der Stadt! Und dafür erhielt er von den anwesenden Bürgern mehrfach Beifall. Auch die Bürger hinterfragten skeptisch, wen man sich da nach Rheinhausen holt. Floskelhaft verwies die Verwaltung auf die Vorprüfung der Personen durch das Land und das übliche Betreuungs- und Integrationsschema durch Wachschutz, Sozialarbeiter und karitative Verbände. Wenn schon kaum Geld für die einheimische Bevölkerung da ist, freut sich wenigstens die Sozial- und Integrationsindustrie auf neue Kundschaft und klingelnde Kassen! Die Sache war eh schon beschlossen.  So entstand der Eindruck, dass es sich um eineBeruhigungsveranstaltung für besorgte Bürger handelt. Genau das kennen wir auch vom “Runden Tisch” in Rheinhausen und Marxloh.

Und nicht jeder, der Flüchtling ist oder sich als solcher ausgibt, hat einen Anspruch auf Asyl. Dies auch dann nicht, wenn er einen Asylantrag stellt. Wie viele geduldete Asylbewerber, die einen Ablehnungsbescheid in der Tasche haben, leben hier in Duisburg eigentlich? Und wie viele von denen könnten längst abgeschoben werden, um die dramatische Lage wenigstens etwas zu entspannen? In einem Bericht der WDR-Lokalzeit (ab Minute 15:20) äußert sich der Sozialdezernent Reinhold Spaniel zur Situation von „Asylbewerben“ aus Ex-Jugoslawien: „Die haben in der Regel eine Anerkennungsquote unter 0,5 Prozent“. Davon unbeeindruckt würden sie häufig Folgeanträge stellen. In den Artikeln zum Thema in der WAZ und Rheinischen Post ist davon natürlich nichts zu lesen! Wäre ja auch noch schöner, würde der zahlende Abonnent auch noch mit wichtigen Informationen versorgt.

Natürlich gibt es straffällige Asylbewerber

So stellt der Kriminalitätsbericht für Duisburg über das Jahr 2013 auf Seite 69 fest: „Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen wurden ferner 282 Touristen, 258 Studenten oder Schüler und 117 (107) Asylbewerber ermittelt. Insgesamt 211 (169) nichtdeutsche Tatverdächtige wurden als Tatverdächtige von Straftaten gegen das Aufenthalts- und das Asylverfahrensgesetz/EU-Freizügigkeitsrecht registriert.“ Zudem gibt es viele Fälle von Gewalt- und sonstigen Straftaten in Asylunterkünften. Und wer die Hauptstadtpresse studiert, weiß wie dort Asylanten im Verein mit Linksextremisten die Stadtgesellschaft drangsalieren! Wer ohne links-ideologische Scheuklappen Zeitungen liest, stößt immer wieder auf entsprechende Meldungen.

Deshalb: Bürgermut stoppt Asylantenflut! Beteiligen auch Sie sich an Aktionen gegen den massenhaften Missbrauch des Asylrechts! Unterstützen Sie PRO NRW!

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