Aktuelles / Dienstag, 13.Dezember.2016

DITIB-Imame spionieren in NRW für Erdogan

Türkische Journalisten haben aufgedeckt, dass innerhalb der türkischen DITIB eingesetzte Imame in ihren jeweiligen Moscheegemeinden spionieren. Ziel der Bespitzelungen sind nicht nur Anhänger des Predigers Gülen, sondern auch deutsche Journalisten und Politiker.

Die Imame erstellen dreist Namenslisten und verfassen Berichte über ausgespähte Personen, die sie dann in die Türkei weiterreichen. Der Verdacht liegt also nahe, dass sich der türkische Staatspräsident Erdogan mit der DITIB nicht nur einen Einfluss des türkischen Staates in Deutschland verschafft hat, sondern dieses Netzwerk sozusagen auch als Teil des nationalen Nachrichtendienstes der Türkei, dem Geheimdienst MIT, fungiert. In NRW hat die Landesregierung Staatsverträge mit DITIB und anderen islamischen Verbänden auf den Weg gebracht. Auch in der umstrittenen Kölner Großmoschee in Ehrenfeld sollen Imame für den türkischen Geheimdienst gespitzelt haben. Die DITIB stellt offensichtlich eine Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dar.

PRO NRW fordert daher eine unverzügliche Beobachtung der DITIB durch den NRW-Verfassungsschutz. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass Prediger deutsche Politiker und Journalisten für die Türkei ausspionieren.

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