Aktuelles / Montag, 6.August.2012

Die Realität der multikulturellen Gesellschaft

Das Ruhrgebiet verkommt immer mehr zum Schmelztiegel der multikulturellen Gesellschaft. Immer mehr Stadtteile verwahrlosen. In Städten wie Duisburg, Dortmund oder Essen gibt es mittlerweile regelrechte „Slums“. Und der Grund hierfür trägt zum großen Teil eine mobile ethnische Minderheit aus Rumänien und Bulgarien.

Wir berichteten von den Zuständen in der Dortmunder Nordstadt. Weitaus schlimmer ist die Situation in Duisburg. Das mit Abstand größte Problem ist der hygienische Zustand der Wohnhäuser der besagten Minderheit. Nicht nur die normalen Bürger, sondern auch die Medien sprechen von sog. „Rattenhäusern“. Die Stadt setzt jetzt schon sog. „Müll-Sherrifs“ ein, um die Zustände wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen. Deren Aufgabe ist das Aufspüren von Müllbergen und die Identifizierung des Verursachers. Dazu wird der komplette Müll nach Spuren durchsucht, die zu den Tätern führen können. Dies ist eine aufwendige und kostspielige Methode, über deren Erfolg zudem diskutiert werden darf.

Nicht nur über die „Müll-Sherrifs“ muss diskutiert werden, allgemein über die Maßnahmen der Kommunen, um diese Probleme, die nicht erst seit gestern bestehen, zu bewältigen. Podiumsdiskussionen und Integrationskurse bringen nur bedingt was, wenn nicht das Grundproblem angegangen wird. In diesem Fall bringen Sprachkurse allein wenig. Den betreffenden Personen müssen ebenso in sozialem Verhalten und Hygiene gewisse Standards beigebracht werden.

Die Grundproblematik ist einfach, dass die besagte Gruppe ein vollkommen anderes Bild von menschlichem Zusammenleben hat. Es kann kaum hygienisch sein, wenn ein Dutzend oder mehr Menschen auf engstem Raum zusammenleben. Die städtischen Verwaltungen dürfen da nicht einfach zusehen, sondern müssen einschreiten.

Das Ruhrgebiet entwickelt sich in einigen Stadtteilen zurück in die Zeiten der industriellen Revolution. Damals lebten auch viele Menschen, vor allem in Arbeitersiedlungen, auf engstem Raum und die Hygiene war nicht die beste. Der Unterschied ist , dass die Leute damals gearbeitet haben und so der Gesellschaft einen Nutzen gebracht haben. Die Zustände von heute sind aber der Zeit geschuldet, sondern hausgemacht. Das bedeutet, dass diese auch wieder geändert werden können. Duisburg-Marxloh, Duisburg-Hochheim oder die Dortmunder Nordstadt sind die besten Beispiele dafür, wie eine Gesellschaft ohne Leitkultur aussieht. Das Ruhrgebiet mag in einem schlechten gesellschaftlichen Zustand sich befinden, jedoch ist es noch nicht verloren.