Aktuelles / Mittwoch, 8.August.2012

Der Fall Drygalla – Medialer Amoklauf der bundesdeutschen Blockwarte

Der Fall der bedauernswerten deutschen Ruderin Nadja Drygalla führt zu immer neuen Verwerfungen. Wir erleben derzeit zur besten Sendezeit im Funk- und Fernsehen eine abartige politisch korrekte Treibjagd gegen die junge Sportlerin unter offenkundiger Inkaufnahme von eklatanten Rechtsbrüchen zu ihren Lasten.

Drygalla war massiv in die Kritik geraten, weil ihr Freund mehrere Jahre Mitglied der rechtsextremen Szene war. Sie hat aber immer wieder betont, dessen Einstellung nie geteilt zu haben. Dies reichte aus, um eine Sippenhaft-ähnliche mediale Hetzjagd auf die junge Frau zu veranstalten. Dabei war es völlig egal, dass es die inzwischen weltweit von den etablierten Medien ausgemachte „Nazibraut“ nach dem bisherigen Sachstand nicht gibt.

Der Fall entwickelte sich zu einem Beleg für die Perversion des sogenannten Antifaschismus. Man meint die DDR bzw. die Stasi seien wieder auferstanden in einer Republik, in der politisch korrekt angefangen wird, unter die Bettdecke der Bürger zu gucken.

Hier darf natürlich auch nicht die evangelische Kirche fehlen. So forderte der besonders linkslastige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider ganz unchristlich und unbarmherzig von Frau Drygalla eine ultimative Abkehr vom Rechtsextremismus und rief die junge Frau zur öffentlichen Buße auf. Bei einem solchen Ratsvorsitzenden muss sich niemand mehr über Kirchenaustritte wundern.

Zum Fall Drygalla erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Ich habe angesichts dieser bizarren Debatte schon den Eindruck, dass unser sogenannter Antifaschismus zum neuen Faschismus verkommt. Die Blockwarte der Political Correctness legen mit ihrem pervertierten Antifaschismus und ihren Verdächtigungs- und Hetzstrukturen regelrecht die Axt gegen unser Grundgesetz an. Wir können nur nochmals eindringlich rausrufen: „Wehret den Anfängen!“