Aktuelles, Landesweit / Donnerstag, 24.Oktober.2013

Doppel-Demo am 9. November in Duisburg: Gedenken auch an NS-Opfer

Die Bürgerbewegung PRO NRW hat für den 09. November und 07. Dezember 2013 jeweils eine Doppeldemo in Duisburg gegen Asylmissbrauch und Armutseinwanderung angemeldet. Nach den Protesten im Frühjahr dieses Jahres (Tour gegen Asylmissbrauch) und der Demo am 05. Oktober (Fünffach-Demo im Ruhrgebiet) sind die beiden geplanten Doppeldemos eine konsequente Weiterführung der Proteste.

Nach Bekanntwerden der Termine versuchen nun die etablierten Parteien, allen voran der SPD-Oberbürgermeister Sören Link, mit Hilfe der sozialistischen und linksorientierten Presse, wie z.B. der WAZ, die Bürgerbewegung PRO NRW wegen des ersten Demonstrationsdatums in eine neo-nazistische Ecke zu drängen. Der aus dieser „Hetzjagd gegen eine ungewollte Opposition“ resultierende Artikel  ist mit Lügen, Halbwahrheiten, Verdrehung der Tatsachen und Diffamierung überhäuft und zeigt, dass die etablierten Parteien nicht davor zurückschrecken, die Opfer der NS-Diktatur für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren.

Am 09. November jährt sich das national-sozialistischen Pogrom vor 75 Jahren, an dem tausende Juden misshandelt und getötet wurden und der als Auftakt für die Judenverfolgung während der NS-Zeit gilt. Aus diesem Grund werden wir jeweils vor den Veranstaltungen der Opfer gedenken und eine Schweigeminute einlegen. Die Bürgerbewegung PRO NRW lehnt jede Form der Verherrlichung von national-sozialistischem Gedankengut ab.

Gleichzeitig jährt sich an diesem Tag der „Fall der Mauer“, der Tag an dem die Freiheit über die sozialistische Diktatur in der damaligen DDR gesiegt hat. Es darf nie wieder auf deutschem Boden eine Diktatur entstehen, ganz gleich ob durch die Sozialisten oder die Kommunisten. Für diese Freiheit und für mehr direkte Demokratie setzt sich die Bürgerbewegung PRO NRW ein. Auch daran werden wir am 9. November unter dem Motto „Wir sind das Volk“ erinnern.

Wie notwendig die möglichst zeitnahe Durchführung der geplanten Demos in Duisburg ist, zeigt eine neue Entwicklung: Der Stadtrat plant den Bau von weiteren sieben Asylbewerberheimen – jeweils eins in jedem Stadtbezirk. Diese „Flutung“ der Stadt Duisburg mit Asylbewerbereinrichtungen können und werden wir nicht widerspruchslos hinnehmen. Deswegen werden wir auch auf den Demos von zahlreichen Duisburger Bürgern unterstützt. Wer den sozialen Frieden und die Sicherheit in der Stadt Duisburg und allen anderen Kommunen in NRW erhalten möchte, der darf die Städte nicht zum Schmelztiegel für Armutseinwanderung machen. Frieden und Sicherheit kann nur gewinnen, wer sich gegen diese Pläne wehrt. Unterstützen sie uns dabei!

Dazu stellt der stellvertretende Parteivorsitzende und Bezirksvorsitzende Niederrhein von PRO NRW, Dominik H. Roeseler, fest:

Dominik Roesler

Dominik Roesler

„Nach Rücksprache mit meinen Kollegen im Parteipräsidium, mit dem Versammlungsleiter und den Bürgern vor Ort haben wir uns dazu entschieden, die geplante Veranstaltung am 09. November wie geplant durchzuziehen. Wir werden mit einer Schweigeminute der Opfer des national-sozialistischen Pogroms vor 75 Jahren gedenken und gleichzeitig auf die Gefahren der geplanten Flutung der NRW-Kommunen mit Asylbewerbern hinweisen. Die Vergangenheit darf uns nicht daran hindern, in der Gegenwart das Richtige zu tun.

Gleichzeitig ist die Instrumentalisierung der Opfer durch den SPD-Oberbürgermeister, Sören Link, und die WAZ schäbig und abscheulich. Wer keine Argumente für die Lösung der aktuellen Probleme hat und den politischen Gegner auf Kosten der jüdischen Opfer während der NS-Zeit diffamieren muss, ist ein Antidemokrat und als Bürgermeister untragbar.“