Aktuelles / Montag, 26.Oktober.2015

CDU- Tauber vergleicht DDR-Übersiedler mit Armutsflüchtlingen

Der stets politisch korrekte CDU-Generalsekretär Peter Tauber steht sein einigen Tagen unter Beschuss der sogenannten Facebook-Gemeinde. So verglich der Merkel-Jünger Tauber den aktuellen Asyl-Tsunami mit der Situation der Übersiedler aus der ehemaligen DDR in den 90er Jahren.

In einem Post auf Facebook wies Tauber auf einen Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1990 hin, der sich mit den Ängsten und Vorurteilen der Westdeutschen wegen des Zuzugs vieler DDR-Bürger beschäftigte. Tauber schrieb hierzu: „Und wir bewältigen die aktuellen Herausforderung, so wie andere Herausforderungen vorher auch.

Und ich bleibe bei meiner Meinung: Wir schaffen das!“ Tauber musste dann via Facebook eine Menge Kritik einstecken. Das Netz empörte sich unter anderem darüber, dass Tauber ernsthaft deutsche Binnenumsiedler mit Asylbewerbern, Wirtschaftsflüchtlingen und Armutseinwanderern vergleiche.

KarakusZum umstrittenen Post von Tauber erklärt die PRO NRW-Geschäftsführerin Katja Engels:

„Bei einem solchen CDU-Generalsekretär muss man sich über sinkende Umfragewerte sicher nicht wundern.
Was ist aus dieser CDU geworden, wenn der CDU-Generalsekretär Deutsche aus den neuen Ländern mit zumeist islamischen Asylbewerbern und Wirtschaftsflüchtlingen gleichsetzt? Für Herrn Tauber bin ich offenbar ein Flüchtling, wenn ich von Thüringen nach Hessen umziehe.
Tauber verkennt, dass wir es heute mit Asylbewerbern zu tun haben, die einem ganz anderen Kulturkreis angehören und demzufolge auch kaum integrierbar sind. Wenn immer noch CDU als kleineres Übel wählt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!“

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