Landesweit / Montag, 3.Mai.2010

Burka soll aus Deutschland verbannt werden

 NRW-FDP übernimmt pro NRW-Forderung:

Offenbar lassen die stetig sinkenden Umfragewerte die NRW-FDP immer nervöser werden. In ihrer Not will ausgerechnet die zeitgeisthörige NRW-FDP kurz vor der Wahl rechts punkten. Nun fordert pikanterweise die Partei, die überall in Nordrhein-Westfalen für den Bau von orientalischen Großmoscheen mit Minaretten eintritt, ein Burka-Verbot in der Bundesrepublik. Verlogener geht es kaum!

Die Kölner FDP-Europaabgeordnete Koch-Mehrin, die bislang hauptsächlich durch ihre ständigen Fehlzeiten im EU-Parlament aufgefallen ist, setzt sich nun medienwirksam für das Verbot des Ganzkörperschleiers in Deutschland ein.

Hierzu erklärt die pro-NRW-Schatzmeisterin Rechtsanwältin Judith Wolter:

Rechtsanwältin Judith Wolter, Pro-NRW-Politikerin und Fraktionsvorsitzende im Kölner Stadtrat

„Ich wünsche mir, dass auch in Nordrhein-Westfalen – und in ganz Europa – das Tragen aller Formen der Burka verboten wird. Wer Frauen verhüllt, nimmt ihnen das Gesicht und damit ihre Persönlichkeit. Für mich ist die Ganzkörperverschleierung bei Frauen ein mobiles Gefängnis und mit unserem Grundgesetz und seinem Wertekanon nicht zu vereinbaren.

Deutschland sollte schnellstmöglich dem belgischen Beispiel folgen und ein Verbot der Burka beschließen. Grotesk ist hingegen, dass ausgerechnet die FDP, die durch ihren Innenminister Ingo Wolff bislang Forderungen nach einem Burka-Verbot als rechtsextremistisch bzw. ausländerfeindlich brandmarkte, im Wahlkampf dieses zentrale pro NRW-Forderung übernimmt. 

Die nordrhein-westfälischen Wählerinnen und Wähler sind jedoch mündig genug, um diese Wählertäuschung zu durchschauen. Sie werden am 9. Mai das rechtsdemokratische Original wählen und nicht das Koch-Mehrin-Plagiat.“