Aktuelles / Montag, 25.Juni.2012

Bundeskriminalamt warnt erneut vor Anschlägen radikaler Salafisten in Deutschland

Das Bundeskriminalamt ist in Sorge, dass gewaltbereite Salafisten jederzeit Anschläge in Deutschland verüben könnten. Die Stimmung in der salafistischen Szene sei derart aufgeheizt. Gefährdet seien u. a. islamkritische Politiker, Journalisten und Polizisten. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung innerhalb der dschihadistischen Szene seien auch bei islamkritischen Aktionen in der Öffentlichkeit Gewaltexzesse verstärkt zu befürchten, und das schon bei geringem Anlass.

Neben Sprengstoffanschlägen müsse man „Angriffe mittels Schusswaffen, Entführungen sowie medial inszenierte Tötungen“ einkalkulieren, heißt es in dem brisanten BKA-Papier. Gefährdet wären insbesondere Spitzenfunktionäre von PRO NRW, aber auch andere islamkritische Politiker, Journalisten und Polizisten. Als Besorgnis erregend werten die BKA-Experten, dass viele Muslime in Polizisten „Handlanger der Islamfeinde“ sehen würden. Im Internet würden insbesondere deutsche Polizeibeamte als „Handlanger der Islamfeinde“ verunglimpft.

PRO NRW lässt sich jedoch von den Drohungen der salafistischen Extremisten nicht einschüchtern. Der salafistische Extremismus stellt eine elementare Bedrohung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dar. Es muss daher Aufgabe der Politik sein, konsequent gegen diese gewaltbereiten Extremisten vorzugehen.

Für Hassprediger, gewaltbereite Islamisten und Al Qaida-Freunde darf es keinen Platz in Deutschland geben.