Aktuelles / Dienstag, 14.Februar.2012

Bonn: Dschihadist Mounir Chouka droht Deutschland mit Terroranschlägen

Geboren wurde er 1981 in Bad Godesberg, aufgewachsen ist er in Kessenich, heute betätigt sich Mounir Chouka gemeinsam mit seinem Bruder Yassin im pakistanischenWaziristan als Dschihadist der „Islamischen Bewegung Usbekistan“. In seinem neuesten Video „Böses Vaterland“ gibt es eine Premiere, denn erstmals droht Mounir Chouka darin Deutschland mit Terroranschlägen: „Wir werden den Krieg bis vor eure Haustüren tragen!“, vorausgesetzt, ihn ereilt nicht so schnell das gleiche Schicksal wie den Ex-Bad-Godesberg-Einwohner Bekkay Harrach.

Da dem 30-jährigen Anwärter auf 72 Jungfrauen im Paradies dieses Getöse offenbar nicht genug ist, wird noch eine kräftige Portion Antisemitismus beigemengt. So meint er hierzulande Kräfte ausmachen zu können, „die im Hintergrund für die Juden arbeiten“. Angesichts solcher Äußerungen verwundert es nicht wirklich, warum es in der deutschsprachigen Wikipedia bzgl. der „Protokolle der Weisen von Zion“ heißt: „In der islamischen Welt, insbesondere in den arabischen Staaten, entfalten die Protokolle der Weisen von Zion derzeit ihre größte Wirkung.“

Ende Januar 2012 hat das Außenministerium der USA, denen Mounir Chouka in seinem Video unterstellt, Deutschland mit einer „verdeckten Rolle“ in „diesem teuflischen und skrupellosen Krieg (inAfghanistan, Anm. d. Verf.)“ versehen zu haben, die Gebrüder Chouka in seine offizielle Terroristenliste aufgenommen. In der Konsequenz bedeutet dies, daß keinem US-Staatsbürger mehr eine Unterstützung oder eine geschäftliche Beziehung zu den beiden gestattet ist. Der Verfolgungsdruck seitens des US-amerikanischen Militärs wird dementsprechend härter werden.

Nico Ernst

„Wenn Mounir Chouka rhetorische Fragen stellt wie: ‚Warum sollen die Muslime in Angst leben und ihr in Sicherheit? Warum leben wir im Krieg und in Deutschland, das uns bekriegt, herrscht eine friedliche Atmosphäre?‘, um Aufrufe zu Terror und Gewalt zu rechtfertigen, sollte er vorher solche Kleinigkeiten wie Ursache und Wirkung bedenken“, rät der Bonner PRO-NRW-Stadtverordnete Nico Ernst. Weiter äußert Ernst: „Auch wenn es nicht besonders koranisch ist, kann ich den Taliban und ihren verblendeten Helfershelfern wie den Chouka-Brüdern nur ein Jesus-Zitat aus Matthäus 26,52 entgegenhalten: ‚Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.‘“