Aktuelles / Freitag, 8.Februar.2013

Bochum: Unterwandern Salafisten die Ruhr-Universität?

Rund 500 Studenten studieren an der Ruhr-Universität Bochum den Studiengang „Orientalistik und Islamwissenschaften“. Wer bei einem solchen Studiengang angesprochen wird, ist wohl jedem klar. In den letzten Monaten wurde wohl immer deutlicher, dass sich vor allem radikale Salafisten, die u.a. in Bonn auf Polizisten eingestochen haben, für diesen Studiengang und speziell an dieser Universität entschieden haben.

Der Grund liegt auf der Hand: ca. 35.000 Studenten sind ein gutes Potenzial, um neue Mitglieder anzuwerben, zu missionieren, und vor allem, um in der „Masse“ unterzutauchen. Bochum ist mittlerweile neben Bonn und Köln eine neue Hochburg der radikalen Islamisten geworden.

U.a. lebte auch Sami A., der direkte Kontakte zu Osama Bin Laden gehabt haben und dessen Leibwächter gewesen sein soll, in Bochum. Er suchte neue Mitglieder für den „Heiligen Krieg“. An der FH Bochum, in direkter Nähe zur Universität, wurde der moslemische Gebetsraum geschlossen, da sich dort „viele Fremde“ getroffen haben, u.a. mit Sami A., um nicht unbedingt nur dem Glauben nachzugehen.

Auch ein Helfer der Terroristen, die am 11. September 2001 den Terroranschlag in den USA verübten, wohnte einige Zeit in Bochum.

Unter die 500 „Islamwissenschaftler“ an der Universität Bochum haben sich auch einige Salafisten gemischt. Angeblich, so Prof. Stefan Reichmuth (Direktor am Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften), würden sich nur ca. 20 Salafisten unter den Studenten befinden.

Einige Mädchen, die keinen Schleier oder Kopftuch tragen, werden durch „gläubige Moslems“ gemobbt. Hieran merkt man, dass solche Personen sich nicht an den Wertekanon unserer Gesellschaft anpassen wollen und wie wohl in Zukunft die Seminare geprägt werden.

Wie schnell eine kleine Gruppe das Leben an einer Universität unterwandern kann, sieht man am Beispiel des AStAs und des Studentenparlamentes. Wenn bei Studentenparlamentswahlen gerade mal 10 % wählen gehen, kann man nicht von einer breiten Basis sprechen. Und diese 10 % sind dann in der Regel linke bis linksextreme Gruppen, die sich quasi selbst wählen und über finanzielle Mittel der ganzen Studentenschaft bestimmen. Mehrere AStAs standen schon vor der Pleite, u.a. durch Misswirtschaft der Studentengelder.

Es ist natürlich ein gesellschaftlicher Sprengstoff, wenn sich radikale Islamisten an den Universitäten einschreiben, um so ungestört ihre radikalen Ideen zu verwirklichen. Vor allem wird die Gefahr verschärft, wenn sie die Geldquelle des AStA anzapfen könnten. So eine Unterwanderung, wie am Beispiel der Linksextremen, wäre schnell möglich.

Man kann nicht, wie unsere Politiker und die Herrschaften der Universität es jahrelang gemacht haben und jetzt wieder tun, die Augen vor solchen Gefahren verschließen und den ‚Vogel Strauß‘ spielen. Bei solchen radikalen Islamisten wird das Studium nicht zur Wissensbildung genutzt, sondern zur weiteren Radikalisierung und Missionierung.“

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meint der Bezirksvorsitzende Ruhrgebiet, Hauer.