Aktuelles / Mittwoch, 4.November.2015

Asyl-Tsunami gefährdet Sportvereine und Sportunterricht

Immer mehr Kommunen in NRW greifen in ihrer Not kurzfristig auf Sporthallen zurück, um Asylbewerber unterzubringen, deren Zahl bekanntlich ständig steigt. So werden in NRW derzeit 400 Sport- und Turnhallen als Notunterkünfte für Asylbewerber zweckentfremdet werden.

Dies führt zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung des Vereinssports, wie auch des Schulsports. Sportarten wie Handball oder Tischtennis, die zwingend auf Hallen angewiesen sind, können in einigen NRW-Städten nicht mehr ausgeübt werden. Viele NRW-Vereine können darüber hinaus den Trainings- und Spielbetrieb kaum mehr aufrechterhalten, da ihnen ihre Hallen genommen worden sind.

Auch an den NRW-Schulen ist es in den letzten Wochen vielerorts zum Sportunterrichtsausfall gekommen. Insgesamt gibt es dank des Asyl-Tsunamis weniger Sportunterricht in der Schule und noch weniger Übungsstunden für den Breitensport.

Beisicht_MTÜ_polaroidZur Zweckentfremdung unserer NRW-Sporthallen zur Unterbringung von Asylbewerbern erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Wenn unsere Ausländerbehörden wenigstens alle ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerber endlich in ihre Heimatländer zurückführen würden, dann müsste in unserem Bundesland keine einzige Sporthalle beschlagnahmt werden. Allein in unserem Bundesland leben mehrere zehntausend ausreisepflichtige Personen nach wie vor auf Kosten unserer Steuerzahler.

Anstatt diese Personen in ihre Heimatländer abzuschieben, lässt die etablierte Politik 400 Turnhallen und Sporthallen in NRW beschlagnahmen. Unsere Sportvereine brauchen jedoch ihre Sporthallen. Darüber hinaus ist es skandalös, dass an vielen Schulen in unserem Bundesland dank des Asyl-Tsunamis nunmehr der Sportunterricht über Wochen ausfallen wird.

Wir lehnen als einzige Plattform in NRW die Unterbringung von Asylbewerbern in Sport- und Turnhallen entschieden ab.“

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