Landesweit / Donnerstag, 19.Februar.2015

Armut in NRW nimmt massiv zu!

Fast ein Fünftel aller Bürger in Nordrhein-Westfalen galten 2013 als arm. Neben dem Ruhrgebiet gibt es massive Probleme auch in der Metropolregion Köln – Düsseldorf. In den letzten sieben Jahren ist die Armut in Nordrhein-Westfalen um fast 25 % angestiegen.

Während im Ruhrgebiet teilweise weit über 20 % der Einwohner weniger als 60 % des Durchschnittseinkommens verdienen, nehmen die sozialen Probleme auch in den NRW-Metropolen Düsseldorf und Köln zu. Dort sind bis zu 18 % der Menschen arm, viele weitere gelten als armutsgefährdet.

Schwarz_MTÜ_neu„Dieser gefährlichen Entwicklung muss unbedingt nachhaltig entgegengewirkt werden“, erklärt der Geschäftsführer der Bürgerbewegung PRO NRW, Detlev Schwarz. „In unserem Parteiprogramm fordern wir unter anderem eine wirtschaftliche Stärkung des Ruhrgebietes und die Schaffung von fair bezahlten neuen Arbeitsstellen. Leih-, Zeit- und Kurzarbeit lehnen wir als Maßnahme zur Lohnsenkung ebenso ab, wie die aktuelle Zuwanderung aus strukturschwachen Regionen, die dafür sorgt, dass die Nachfrage für unterbezahlte Tätigkeiten ansteigt“, so der 53-jährige Bezirksverordnete des Bonner Stadtbezirks Hardtberg abschließend.

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