Aktuelles / Freitag, 25.Februar.2011

Aachen: Wolfgang Palm zur Berichterstattung der Aachener Nachrichten

„Am 22.02.2011 wurde auf der pro-NRW-Internetseite über den Verlauf einer integrationspolitischen Diskussionsveranstaltung im evangelischen Gemeindezentrum der Martin- Luther- Kirche berichtet, an der ich mit Mitgliedern meines Kreisverbandes teilnahm. Es war eine sehr sachliche und ruhig verlaufende Veranstaltung.

Trotzdem nahm sich die örtliche, linksextreme Antifaszene in bekannt renitenter Weise in einem Internetbeitrag des Themas an. Obwohl der anonyme Verfasser offensichtlich nicht an der Veranstaltung teilnahm, wusste er zu berichten, dass „Rechtsextreme eine kirchliche Veranstaltung gesprengt und diese in bekannter Manier durch Pöbeleien und Zwischenrufen gestört hätten“.

Wolfgang Palm, pro-NRW-Kreisvorsitzender in Aachen

In unverschämter Weise unterstellte der Hetzschreiber den Besuchern Empfänglichkeiten für rassistische Propaganda und einen Mangel an Zivilcourage. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass die „Aachener Nachrichten“ dem „linken Brandstifter“ die Grenzen aufgezeigt haben. Es ist einfach unverschämt, den evangelischen Pfarrer Uwe Loeper persönlich anzugreifen und ihn in seiner christlichen Mission zu diskreditieren. Herr Loeper ist ein sehr engagierter und beliebter Pfarrer, der sehr wohl zwischen seiner religiösen und den verschiedenen politischen Weltanschauungen klar differenzieren kann. Und klarstellen möchte ich hier, dass Pfarrer Loeper eine andere Meinung vertritt, als die von der Bürgerbewegung Pro NRW, indem er in der (mehrheitlich moslemischen) Migration unvoreingenommen eine kulturelle Bereicherung sieht. Dies hat Herr Loeper so in seinem Redebeitrag dargestellt.

Menschlich nachvollziehbar ist aber auch, dass man sich unter Bekannten innerhalb der Gemeinde nach einer solchen Veranstaltung persönlich per Handgruß verabschiedet. „Schön, dass ihr hier wart, es war ein interessanter Diskussionsabend!“ so die Worte des Pfarrer Loeper. Mehr war da nicht…

Es ist rechtsstaatlich und menschlich verwerflich, untadelige Bürger wegen ihrer politischen Gesinnung zu ächten, in beleidigender Form öffentlich zu diskreditieren oder einfach ausschließen zu wollen, wie dies die meisten (linken) Medien täglich fordern und praktizieren. Diese Formen der Ausgrenzung erinnern in erschreckender Weise an Methoden zu Zeiten der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktaturen.

Zu keiner Zeit habe ich mich in irgendeiner Form beruflich, privat oder öffentlich ausländerfeindlich oder volksverhetzend geäußert. Stattdessen habe ich in meinem islamkritischen Redebeitrag die zur Ablehnung neigenden Befindlichkeiten der toleranten, autochthonen Mehrheitsbevölkerung benannt, z.B. Abhängen von Kruzifixen aus öffentlichen Gebäuden, Verbannung christlicher Feiern zu Weihnachten oder Ostern, Umbenennung des Martinsumzuges in Laternenfest in deutschen Kindergärten oder – welch ein Irrsinn – , das Abschaffen von Sparschweinen in  Banken.  So eine Kritik muss möglich sein und  ist  im Rahmen der grundgesetzlich geschützten Meinungsfreiheit legitim. Dass sich Herr Abdurrahman Kol auf diese kritischen Einwände wieder einmal öffentlich beleidigt zeigt und hierfür mitleidige Unterstützung mancher Zuhörer erfährt, ist symptomatisch für die gegensätzlichen Betrachtungsweisen zum Thema innerhalb der Gesellschaft.

Eine öffentliche und unvoreingenommene Diskussion zum Thema Migration in Begleitung der Medien könnte der Klarstellung demokratischer Ansichten und zur Vermeidung weiterer verfassungsfeindlicher Unterstellungen dienen. Diese Form der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner ist aber offensichtlich nicht gewollt.

Wolfgang Palm“