Aktuelles / Dienstag, 5.Juni.2012

Aachen … und das trojanische Pferd Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)

Bereits am 22.05.2012 kündigte die Aachener Nachrichten (AN) den Festakt für das  geplante „Gotteshaus“ in der Aachener Feldstraße an. Heute um 14.00 Uhr ist es dann soweit. Die Grundsteinlegung für die neue Moschee der islamischen Gemeinde AMJ wird dann wohl von großer Medienpräsenz begleitet. Als Höhepunkt der Veranstaltung gilt die Teilnahme des Kalifen Hazrat Mirza Masroor, der höchst persönlich aus England anreist. Den Kalifen wird es freuen, dass er sein Planziel bald erreicht haben wird, nämlich 100 neue Moscheen in Deutschland zu bauen und einen missionierenden islamischen Schulunterricht einzuführen!

Bereits im August 2005 berichtete „Spiegel online“ von einem sich formierenden Widerstand gegen diese Pläne der Ahmadis und ergänzte hierzu die mahnenden Worte der im Juni 2010 verstorbenen deutschen Erziehungswissenschaftlerin Hiltrud Schröter. Diese sah sich mit ihrer These bestätigt, die „Sekte“ der Ahmadis plane langfristig eine islamische Weltordnung mit Kalifat. Die Wissenschaftlerin hatte 2007 in ihrem Buch „Das Gesetz Allahs“ und in vielen vorherigen Veröffentlichungen zur Religionsgemeinschaft der Ahmadiyya auf deren totalitär ausgerichtete Ideologie hingewiesen. Warnend berichtete sie vom Eifer der Ahmadis bei der Gleichsschaltung des Individuums, der Ungleichbehandlung der Frau und politischen Unterwerfung oder Unterwanderung der westlichen Welt.

Frau Schröter formulierte schon vor Jahren die aus ihrer Sicht wissenschaftlich begründete Ablehnung eines Islam, den sie als Politreligion und totalitäre Ideologie charakterisierte. Sie formulierte offen ihr Gefühl der persönlichen Verantwortung für die „Grundwerte unserer Kultur“.

Für die Feststellung in ihren Beiträgen über die religiöse Gemeinschaft der Ahmediyya als islamistische „Politreligion“ mit dem Ziel einer „Umwandlung unserer demokratischen Grundordnung in einen islamischen Staat“ wurde sie von der AMJ angezeigt. Das Ermittlungsverfahren wurde jedoch von der Frankfurter Staatsanwaltschaft eingestellt.

Nach wie vor gilt aber: Der kritische Dialog mit der Ahmadiyya Bewegung ist notwendig. Die AMJ gibt sich nach außen moderat, verfolgt die Legalitätstaktik, sich so lange in jedem Land gesetzeskonform zu verhalten, solange sie noch eine Minderheit sind. Und ebenso sei das Propagieren eines friedlichen Islam nur „Propaganda, die zur Zeit gut ankommt“. Den Anspruch, eine tolerante Spielart des Islams zu sein, spricht die Kritikerin Schröter den Ahmadis mit Verweis auf deren Frauenbild ab. Ahmadiyya- Frauen ist es verboten, außerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft zu heiraten. Es ist, wie sie sagen, ihnen verboten, sich zu vermischen. Ein Verbot also, welches rassistisch begründet ist!

Das „Trojanische Pferd“ in  Gestalt der AMJ ist nun in der Reiterstadt Aachen angekommen. Und da tragen bekanntlich Politiker die Scheuklappen.