Aktuelles / Montag, 6.Mai.2013

160 Bürger erinnern an salafistische Ausschreitungen vor einem Jahr in Bonn

Etwa 160 Bürger gedachten am Sonntag auf dem Theaterplatz in Bonn den salafistischen Ausschreitungen vor einem Jahr. Hunderte Islamisten waren am 5. Mai 2012 am Rande einer PRO-NRW-Wahlkundgebung in Bonn auf Polizeibeamte mit Messern, Dachlatten, Steinen und Flaschen losgegangen. 29 Beamte wurden teils schwer verletzt, nur weil sie „unser Grundgesetz verteidigten und ihre gesetzlichen Aufgaben wahrnahmen“, so der stv. PRO-NRW-Vorsitzende Wolfgang Palm in seiner Ansprache.

160 Personen demonstrierten in zusammen gegen islamistischen Extremismus und für Demokratie und Freiheit!

Auch Generalsekretär Markus Wiener, Parteivize Jörg Uckermann sowie die örtlichen PRO-NRW-Verantwortlichen Detlev Schwarz und Stadtrat Nico Ernst griffen in ihren Reden die Gefahren der Islamisierung und besonders der radikal-islamischen Salafistenbewegung auf. Eine Gefährdung, die ganz konkret auch der Hauptredner des Tages, PRO-NRW-Vorsitzender Markus Beisicht, im März dieses Jahres erleben musste. Nur knapp konnte ein islamistisches Mordkomplett gegen ihn von Spezialkräften der Polizei in letzter Minute verhindert werden, die Bundesanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen die vier festgenommenen Islamisten wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Der Bonner PRO-NRW-Kreisvorsitzende Detlev Schwarz bei seiner Rede, im Hintergrund ist PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener zu sehen.

Auch am Sonntag konnte Rechtsanwalt Beisicht nur wieder unter massiven Polizeischutz in der Öffentlichkeit auftreten. Ständig begleitet von Personenschutzbeamten und von der Polizei in gepanzerten Limousinen zur Kundgebung gebracht und wieder abgeholt. „Trotzdem werden wir uns den Mund nicht verbieten lassen und weiter unsere Kritik vorbringen am politischen Programm des Islam und auf die Unvereinbarkeit islamistischer Gesellschaftvorstellungen mit unserer Art zu leben hinweisen“, so Beisicht unter dem Beifall der rund 160 Anwesenden. Er werde sich weder beugen, noch einschüchtern lassen. PRO NRW werde landesweit weiter wachsen und in Bonn 2014 in Fraktionsstärke in den Stadtrat einziehen!

Trotz eines versuchten Mordanschlages weiterhin aktiv gegen die Islamisierung:
PRO-NRW-Vorsitzender Markus Beisicht

Zahlreiche Medienvertreter der regionalen und überregionalen Presse beobachteten das Spektakel auf dem zentralen Platz von Bonn, Bad Godesberg. Dem Stadtteil, in dem auch die umstrittene islamistische König-Fahd-Akademie beheimatet ist, vor dessen Toren am 5. Mai 2012 die schweren salafistischen Ausschreitungen losbrachen.

Kreative Protestaktion am Rande der Veranstaltung: PRO NRW hat an diesem Tag gegen alle Feinde der Freiheit demonstriert!

Die Medienberichte über das gestrige Demonstrationsgeschehen fielen insgesamt recht unterschiedlich aus. Von halbwegs objektiv bis völlig einseitig und ablehnend. Erstaunlich war hingegen der durchgängige Trend in der Berichterstattung, die Teilnehmerzahlen von PRO NRW drastisch herunterzulügen und die der Gegenseite gleichzeitig hochzuschreiben. So wurden aus den rund 160 Teilnehmern der PRO-NRW-Kundgebung in der medialen Berichterstattung nur noch 50 bis 80 Personen, je nach Presseorgan. Die etwa 200 Gegendemonstranten von Altparteien, Linksaußen-Gruppen, Gewerkschaften und Kirchen wurden dagegen auf 300 bis 400 Personen hochgelogen.

Markus Wiener

„Offenbar war das tatsächliche Zahlenverhältnis von nur 200 Mobilisierten der vereinigten Front von Altparteien, Gewerkschaften, Linken und Kirchen zu 160 Aktivisten der PRO-Bewegung so dramatisch schlecht, dass die Realität diesmal mit dem Holzhammer verbogen werden musste“,

stellt hierzu der PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener fest.

„So schlecht gelogen wurde von Seiten der Mainstreammedien auf jeden Fall schon lange nicht mehr: Unsere Teilnehmer sind überwiegend von einem internen Vorabtreffpunkt mit zwei großen Reisebussen, darunter einem ‚Doppeldecker‘, und zwei Kleinbussen, zum Theaterplatz gebracht worden. Macht insgesamt über 140 Sitzplätze, von denen die allermeisten belegt waren. Auf dem Theaterplatz selber sind dann etwa nochmals zwei Dutzend interessierte Bürger und Sympathisanten zur Kundgebung gestoßen. Ergibt insgesamt etwa 160 Personen, die man ja auch auf unserer Kundgebung sehen konnte. Davon 100 einfach wegzulügen, ist schon dreist und macht noch einmal klar, wie beunruhigt das politisch-mediale Establishment in Wirklichkeit wegen PRO NRW ist“,

so der Politologe und ehemalige Tageszeitungsjournalist abschließend.