Aktuelles, Landesweit / Donnerstag, 8.Dezember.2016

PRO NRW: Bundeswehr braucht die Wehrpflicht statt Schul-Abbrecher und EU-Ausländer

Das Missmanagement der großen Koalition hat bei der Bundeswehr tiefe Spuren hinterlassen, egal ob beim mangelhaften Material, im Beschaffungswesen oder der Personalrekrutierung. Insbesondere durch das ständige Herabsetzen des Wehretats sind dort viele Baustellen entstanden, die so nicht mehr zu lösen sind. Um dem akuten Personalproblem der Bundeswehr entgegenzuwirken, will nun das CDU-geführte Verteidigungsministerium die Personalanforderungen senken und verstärkt Menschen ohne Schulabschluss und EU-Ausländer anwerben sowie bestehende Altersgrenzen aufheben.

Hierzu erklärt das PRO NRW-Vorstandsmitglied Andreas Lange:

„Diese Rekrutierungspläne sind letztlich der politische Offenbarungseid der Verteidigungsministerin von der Leyen. Die vorschnelle Aussetzung der Wehrpflicht durch die Altparteien, ohne ein Konzept für eine Berufsarmee entwickelt zu haben, treibt einen immer größer werdenden Qualitätsverlust der Bundeswehr voran und führt in letzter Konsequenz zur Verteidigungsunfähigkeit.

Statt also auf gescheiterte Schul-Abbrecher und EU-Ausländer zu setzen, sollte die Bundeswehr so schnell wie möglich zur allgemeinen Wehrpflicht zurückfinden, um darüber auch ihren qualifizierten Personalstamm für die Zukunft zu rekrutieren.“

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