Polizei präsentiert Tatverdächtigen der tödlichen Prügelattacke von Bonn
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 19.Mai.2016

Polizei präsentiert Tatverdächtigen der tödlichen Prügelattacke von Bonn

(c) Fotolia / Stauke

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Im tragischen Fall des zu Tode geprügelten Jugendlichen Niklas P. hat die Bonner Polizei gestern einen dringend Tatverdächtigen der Öffentlichkeit mitgeteilt. Es handelt sich um einen 20 Jahre alten in Italien geborenen Mann, der bereits mehrfach wegen schwerer Gewaltdelikte aufgefallen und vorbestraft ist.

Der mutmaßliche südländische Totschläger hat zu dem laut Staatsanwaltschaft Bonn noch einen weiteren Migrationshintergrund, da seine Eltern nicht aus Italien stammten. Weitere Informationen zur Herkunft des Täters wurden auch auf Nachfragen ganz politisch korrekt nicht gegeben. Später wurde bekannt, dass der mutmaßliche Täter marokkanische Eltern hat. Fakt dürfte jedoch sein, dass es sich bei dem Täter um einen jugendlichen Intensivstraftäter mit marokkanischemMigrationshintergrund handelt. Der Tatverdächtige wurde bereits dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Der 17 Jahre alte Niklas P. war am 7. Mai nach dem Besuch eines Konzerts mit Freunden nachts auf dem Weg zum Bahnhof in Bonn-Bad Godesberg. Plötzlich und ohne Anlass ist er von einer Gruppe von mindestens drei südländischen Männern brutal angegriffen und niedergeschlagen worden. Selbst als das Opfer schon bewusstlos am Boden lag, ließen die brutalen Angreifer nicht von ihm ab. Erst als weitere Passanten eingriffen, flüchteten die brutalen Täter. Das Opfer konnte zwar noch reanimiert werden, es erlag jedoch eine Woche später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der 20-jährige „italienische“ Tatverdächtige soll für den Tod von Niklas verantwortlich sein. Er habe ihm zuerst einen schweren Schlag gegen den Kopf versetzt, so dass sein Opfer bewusstlos zu Boden ging. Dann habe er sich noch einmal umgedreht und das Opfer von voller Wucht gegen den Kopf getreten. Diese Tritte sollen schließlich zu den tödlichen Verletzungen von Niklas geführt haben. PRO NRW fordert eine rückhaltlose Aufklärung der menschenverachtenden Tat. Zu dieser Aufklärung gehört natürlich auch eine Mitteilung über die ethnische Herkunft der Tatverdächtigen.

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