Markus Beisicht: Tierheim an der Reuschenberger Straße in Opladen darf nicht geschlossen werden
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 18.Januar.2017

Markus Beisicht: Tierheim an der Reuschenberger Straße in Opladen darf nicht geschlossen werden

Die Stadt Leverkusen ist gesetzlich zur Versorgung von Fundtieren und mehr verpflichtet. Das dazu benötigte Tierheim betreibt der Tierschutzverein an der Reuschenberger Straße in Opladen. Jedoch lässt die Stadt Leverkusen unter OB Richrath (SPD) die notwendige Arbeit des Tierschutzvereins finanziell austrocknen.

Um das Tierheim weiter betreiben zu können, benötigt der Verein eine Finanzaufstockung von 160.000 Euro pro Jahr. In Leverkusen werden Randgruppen üppig alimentiert und auch für Wirtschaftsflüchtlinge muss der Leverkusener Steuerzahler jedes Jahr Millionensummen aufbringen. Aber für das ordnungsgemäße Betreiben eines Tierheims hat die Stadt offenbar kein Geld mehr. PRO NRW fordert hingegen für den Tierschutzverein eine Finanzaufstockung von 160.000 Euro pro Jahr.

Hierzu erklärt der PRO NRW-Vorsitzende und Leverkusener Stadtrat Markus Beisicht:

Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Leverkusen hat seit über 16 Jahren ihre Zahlungen für das Tierheim nicht mehr erhöht. Schon 2008 hat der Verein mehr Geld gefordert. Dies wurde ihm aber vom Finanzdezernenten Frank Stein (SPD) brüsk verweigert. Seit 2001 sind natürlich die Tierarztkosten, die Preise für Futter, Energie und Gebäudeunterhaltung massiv angestiegen. Um all dies zu kompensieren braucht der Verein Mehreinnahmen. Oder er muss massiv sein Personal abbauen.Weniger Personal bedeutet letztendlich die alsbaldige Tierheimschließung. Offensichtlich droht das Tierheim Opfer der Leverkusener Willkommenskultur zu werden.

In Anbetracht der ausufernden Alimentierung von Asylsuchenden bleibt für die notwendige Unterhaltung des Tierheims kein Geld mehr. Dies kann ich nicht akzeptieren. Es muss im Interesse des Tierschutzes sichergestellt werden, dass der Verein auch zukünftig das Tierheim in Opladen weiter betreiben kann. Der Verein und seine vielen ehrenamtlichen Helfer verdienen unsere Unterstützung.“

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