Leverkusen entwickelt sich immer mehr zu einer der unsichersten Städte in Nordrhein-Westfalen
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 4.März.2016

Leverkusen entwickelt sich immer mehr zu einer der unsichersten Städte in Nordrhein-Westfalen

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In Leverkusen ereigneten sich im Jahr 2014:

Alle 16 Minuten eine Straftat

Es gab jeden Tag wenigstens drei Fahrraddiebstähle.

Alle 20 Minuten wurde in der Stadt ein Diebstahldelikt begangen.

Alle 8 Stunden wurde ein Pkw aufgebrochen.

Alle 12 Stunden ereignete sich ein Ladendiebstahl.

Alle 4 Stunden erfolgte ein Sachbeschädigungsdelikt.

Es gab jede Woche wenigstens ein Sexualdelikt.

Alle 5 Stunden erfolgte jeweils eine Betrugshandlung.

Alle 2 Tage erfolgte in der Regel ein Raubdelikt.

Alle 7 Stunden kam es zu einer Körperverletzungshandlung.

Alle 18 Stunden ereignete sich wenigstens ein Rauschgiftdelikt.

Und an jedem Tag erfolgten im Jahr 2014 wenigstens 2 Wohnungseinbrüche.

In Leverkusen wurden im Jahr 2014 14.786 Straftaten bekannt. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Die Gewaltkriminalität in Gestalt von besonders gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikten, Raub und räuberische Erpressung, sowie Totschlag und Mord lag in Leverkusen im Jahr 2014 bei 491 Straftaten. Bei der Straßenkriminalität, dazu zählen Taschendiebstahl und Landfriedensbruch, aber auch Raub und Vergewaltigung, waren in Leverkusen im Jahr 2014 3.262 Straftaten gemeldet, davon allein 33 Vergewaltigungen. Bei den bekannt gewordenen, also angezeigten Betrugsfällen, liegt die Deliktzahl genau bei 2.065 Fällen. Es dürfte davon auszugehen sein, dass die Gewalttaten in der Realität rund 80 mal höher und auch die Betrugsfälle viel höher sind, als in der polizeilichen Kriminalstatistik angezeigt, so dass man ahnen kann, dass sich in der Stadt offenbar rechtsfreie Räume gebildet haben. Bei vielen Bürgern geht daher regelrecht die Angst um. Man traut sich in Rheindorf-Nord, in Teilen von Wiesdorf, aber auch in Teilen von Opladen und Quettingen oder auch in Steinbüchel abends kaum noch vor die Haustür. Man meidet Angsträume, wie den Opladener Busbahnhof, die Bahnhofstraße, die Fußgängerzonen und bestimmte Plätze bei Dunkelheit. In der Stadt gab es im Jahr 2014 7.199 angezeigte Diebstähle. So wurden ebenfalls in Leverkusen im Jahr 2014 609 Wohnungseinbrüche angezeigt. Insgesamt konnten 5.322 Tatverdächtige ermittelt werden, davon waren 29 Prozent Ausländer. Bei den Wohnungseinbrüchen ist eine Steigerung von 322 Prozent zu vermelden. Die Aufklärungsquote ist lächerlich und liegt gerade einmal bei 16,2 Prozent. Bei Fragen der Sicherheit der Bürger sind die Altparteien in Leverkusen mit ihrem Latein am Ende. Einzig PRO NRW redet Klartext! Wir fordern eine verstärkte Polizeipräsenz in den Brennpunkten wie Rheindorf-Nord, im Innenstadtbereich von Opladen, in den Fußgängerzonen Wiesdorf und Schlebusch sowie in den Kriminalitätshochburgen Bürrig und Küppersteg. Desweiteren setzt sich PRO NRW für den Einsatz eines zusätzlichen kommunalen Ordnungsdienstes zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung in Leverkusen ein. Schließlich engagiert sich PRO NRW für ein hartes Durchgreifen gegen Gewalttäter, Jugendgangs und Vandalismus, eine Video-Überwachung von sogenannten Angsträumen sowie null Toleranz gegenüber Rechtsbrüchen einer stadtbekannten Großfamilie.

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