Regional / Sonntag, 6.September.2015

Leverkusen: Demonstration durch Rheindorf erfolgreich verlaufen

Am 5. September 2015 fand in Leverkusen-Rheindorf als Höhepunkt des Wahlkampfes zur Oberbürgermeisterwahl eine Demonstration gegen den massiven Asylmissbrauch und die Flutung durch Asylbewerber aus den Westbalkanstaaten statt.

Zur Auftaktkundgebung an der Felder Straße versammelten sich trotz starken Regens knapp 100 Unterstützer der Bürgerbewegung PRO NRW, darunter viele direkte Anwohner. Mehrere Teilnehmer berichteten, dass Trupps von vermummten Linksextremisten aber auch einzelnen Polizeikräften die Beteiligung an der Demonstration verhindern wollten. In zwei Fällen mussten Ordner intervenieren, damit Interessenten durch die Polizeikette gelotst werden konnten. Neben dem Generalsekretär von PRO NRW, Tony-Xaver Fiedler sprach u.a. der Stadtverordnete Christopher Freiherr von Mengersen zu den Anwesenden. Es wurde einerseits die Asylpolitik der etablierten Leverkusener Politiker kritisiert, für die eine Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen als „alternativlos“ gilt; andererseits gingen die Redner auch auf die Belastungen ein, welche auf den ohnehin als sozialen Brennpunkt geltenden Stadtteil Rheindorf durch weitere 1.100 Asylbewerber zukommen sollen. Der einzige Politiker, der sich seit Jahren gegen eine ungesteuerte Masseneinwanderung in die sozialen Sicherungssysteme in Leverkusen einsetzt, sei Rechtsanwalt Markus Beisicht, so die einhellige Meinung.

Plakate_Beisicht_OB20153Als sich die Demonstrationsteilnehmer zum Aufbruch formierten, wurden diese von militanten Linksextremisten eingekesselt. Blockaden an beiden Enden der Straße sorgten dafür, dass es über zwei Stunden lang nicht zum Beginn der Demonstration kam. Die Demonstranten, mit dem Oberbürgermeisterkandidaten Markus Beisicht an der Spitze, wollte sich jedoch das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf eine friedliche politische Versammlung trotz Platzregens und Drohungen seitens der Antifa nicht nehmen lassen. Als den zuständigen Polizeiführern klar wurde, dass PRO NRW das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit um jeden Preis durchsetzen wollte, kam schließlich Bewegung ins Spiel. Insgesamt vier mal mussten engagierte Einsatzkräfte Sitzblockaden von der Straße räumen. Während vorwiegend linksorientierte Aktionisten aber auch aggressive Migranten auf dem feuchten Boden saßen, konnten die Teilnehmer der PRO-NRW-Demonstration trotz einiger kleinerer Rangeleien zwischen Antifa und Polizei kraftvoll durch den Stadtteil Rheindorf ziehen.

Im Brennpunkt Rheindorf-Nord sprach schließlich auf der Abschlusskundgebung OB-Kandidat Beisicht zu den Anwesenden und den vielen interessierten Zuhörern auf den Terrassen und Balkonen. Er sicherte zu, einen grundlegenden politischen Wandel in Leverkusen durchsetzen zu wollen. Anstelle von Filz, Parteibuchwirtschaft und dem haushaltspolitischen Offenbarungseid solle innerhalb der Stadtverwaltung endlich eine Politik des gesunden Menschenverstands herrschen. Ausreisepflichtige oder kriminelle Asylbewerber seien umgehend außer Landes zu bringen, die Polizeikräfte müssen aufgestockt und besser ausgerüstet werden, so der Rechtsanwalt in seiner Rede. Es sei wichtig, am kommenden Sonntag auf jeden Fall zur Wahl zu gehen. Wer ein deutliches Zeichen des Protests gegen die ungerechte etablierte Politik setzen wolle, der könne Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) und Co mit der Stimmabgabe für Markus Beisicht eindeutig die rote Karte zeigen!

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