Aktuelles / Dienstag, 13.Dezember.2016

Die umstrittene Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker lässt Flüchtlingschor in Köln zu Silvester singen

Flüchtlingschor (Symbolbild)

Es ist ein wenig zum Fremdschämen: Auf den Treppen zum Kölner Dom soll zu Silvester ausgerechnet ein Chor von Asylsuchenden auftreten und Lieder in diversen Heimatsprachen singen.

Die umstrittene Kölner Oberbürgermeisterin Reker hat die Sängergruppe „Grenzenlos“ für einen Auftritt am 31. Dezember auf den Treppen des Kölner Doms gebucht. Die Inszenierung der Lieder in den Heimatsprachen der Asylsuchenden sollte eine symbolische Einladung für alle Besucher der Stadt sein, meint Frau Reker.

In der letztjährigen Silvesternacht war es in Köln bekanntlich zu massiven Übergriffen auf junge Frauen gekommen. Bei den Verdächtigen handelt es sich zum allergrößten Teil um Asylsuchende aus Nordafrika. Bis Dezember wurden nach Angaben der Bundespolizei im Zusammenhang mit der Kölner Silvesternacht 1.222 Strafanzeigen bearbeitet. 513 davon beziehen sich auf sexuelle Nötigung, Vergewaltigung oder sexuell motivierte Beleidigungen.

Die Kölner Oberbürgermeisterin sorgte bereits nach den Silvesterereignissen 2015 für besondere Schlagzeilen, indem sie allen Frauen empfahl, die Grabscher darum zu bitten, „eine Armlänge Abstand“ zu halten. Eine solche Maßnahme sei laut Reker nötig, damit Frauen keine sexuellen Belästigungen widerfahren.

Zum Einsatz des Flüchtlingschors „Grenzenlos“ am 31.12.2016 erklärt das PRO NRW-Vorstandsmitglied Andreas Lange aus Wuppertal:

„Für mich ist die Idee von Frau Reker einen Schlag ins Gesicht der Opfer der Kölner Silvesterübergriffe. Sinnvoller wäre es, wenn die Oberbürgermeisterin die in den 1.222 Strafanzeigen beschuldigten Asylsuchenden die ganze Silvesternacht durchsingen ließe. Dies würde die Gefahr einer Wiederholung solch schrecklicher Ereignisse wie beim letzten Jahreswechsel deutlich senken.

Desweiteren wären die asylsuchenden Männer dann unter sich, wie es in deren Kulturkreisen ja ohnehin üblich ist und bevorzugt wird. Die Nähe zu Deutschen, besonders zu Frauen, suchen sie auf großen Plätzen doch meist nur an dunklen Orten! Ich rate jedenfalls den Bürgern in Köln, die fragwürdigen Gesangstruppe „Grenzenlos“ schlicht zu boykottieren und damit ein deutliches Zeichen an Frau Reker zu senden.“

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