Landesweit / Montag, 28.September.2015

Asylwelle aus dem Kosovo stoppen!

Plakate_Fiedler_OB2015_Entwurf2Der halbe Kosovo sitzt auf gepackten Koffern. Zehntausende beantragten allein seit Januar 2015 in der Bundesrepublik Asyl. Nach Schätzungen verließen allein in den ersten sechs Wochen bis zu 50.000 Menschen den Kosovo. Etwa 20.000 davon erreichten Deutschland bereits bis Ende Januar.

Im Jahre 2014 hatten monatlich gerade mal 744 Kosovo-Albaner in Deutschland Asyl beantragt. Damit hatte sich die Zahl der Asylbewerber aus dem kleinen Balkanstaat mehr als verfünfundzwanzigfacht – eine wahrer Tsunami. Nach wie vor stammen 60 Prozent der Erstanträge auf Asyl von den westlichen Balkanländern. Aus dem Norden Mazedoniens zogen inzwischen zwei Prozent der Bevölkerung fort – mehr als während der Jugoslawien-Kriege der 1990er Jahre. Die Ablehnungsquote für Kosovo-Albaner betrug 2014 ganze 99,7 Prozent.

Gründe für ein Asyl in Deutschland existieren schlicht nicht. Für organisierte Schlepperbanden verspricht der Menschenhandel auch ohne Chance auf Bleiberecht riesige Profite. Zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro pro Person kassieren die Menschenschieber. Mit Bussen fahren die Kosovaren bis zur serbisch-ungarischen Grenze, die bis zum Bau des Grenzzauns im Sommer 2015 kaum kontrolliert wurde.

In Ungarn beginnt das „Schengen-Reich“. Von dort geht es schnellstmöglich weiter nach Deutschland. Hier angekommen, benötigen die Illegalen nur rudimentäre deutsche Sprachkenntnisse. Dieses eine Wort „Asyl“ dürften alle illegalen Einwanderer aus dem Kosovo kennen. Darauf sind sie von den Schleusern penibel vorbereitet worden.
Doch um Asyl geht es gar nicht. Umso länger die Abschiebung hinausgezögert werden kann, desto mehr kassieren die Illegalen aus dem deutschen Sozialsystem. Das Geld überweisen die Asylbewerber fast umgehend an ihre Familien im Kosovo. Das ist mehr als sie sonst verdienen würden, wenn sie dort eine geregelte Arbeit hätten.
Selbst die Rückkehr der Illegalen wird noch vergoldet. Neben den Reisekosten zahlt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 400,00 € Startgeld, bei Angehörigen mobiler ethnischer Minderheiten sogar 750,00 €. Ein gutes Geschäft für die reisefreudigen Kosovo-Albaner.

Die NATO hat bekanntlich das Kosovo, einstmals die Wiege des Christentums auf dem Balkan, mittels eines elfwöchigen Bombenkriegs gewaltsam von Serbien abgetrennt und einen regelrechten Mafia-Staat erschaffen. Die Albaner forderten und unterstützten die völkerrechtswidrige Aggression und wurden mit einem eigenen Staat belohnt. Diese Leute, die sich damals und auch heute als Verfolgte kostümieren, waren 1999 Helfershelfer und Nutznießer der NATO-Aggression. Aber sie haben aus diesem Geschenk letztendlich nichts gemacht. Der Kosovo ist bis heute eine Mafia-Republik geblieben – und deshalb wollen jetzt möglichst viele Kosovo-Albaner nach Deutschland. Die Völkerwanderung aus dem Westbalken muss schnellstmöglich beendet werden.

Die Bürgerbewegung PRO NRW fordert, dass die Westbalkanstaaten Albanien, Kosovo und Montenegro zu sicheren Drittstaaten erklärt werden. Zudem sind dann die Wirtschaftsflüchtlinge vom Westbalkan in einem beschleunigten Verfahren schnellstmöglich abzuschieben. Unser Asylrecht gilt nicht als Einfallstor in den deutschen Sozialstaat, sondern soll wirklich politisch Verfolgten Schutz bieten.

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