Regional / Mittwoch, 23.September.2015

Leverkusen: 300 zusätzliche Plätze für Asylbewerber

Heute hat der Erste Beigeordnete und Finanzdezernent Frank Stein (SPD), anstelle des nach dem Wahldebakel abgetauchten Oberbürgermeisters Reinhard Buchhorn (CDU), die Spitzen von Rat und Verwaltung darüber informiert, dass ein Krisenstab der Kölner Bezirksregierung bis Freitag von der Stadt Leverkusen die Bereitstellung von Unterkünften für weitere 300 Asylbewerber und Armutseinwanderer erwartet.

Leverkusen muss demzufolge bis übermorgen 300 zusätzliche Asylbewerber auf Kosten der einheimischen Steuerzahler unterbringen. Eine Unterbringungsmöglichkeit ist bislang von der überforderten Leverkusener Stadtverwaltung noch nicht gefunden worden.  Auch hat niemand von der Stadtverwaltung gegen die ungleiche Verteilung der Asylbewerber im Regierungsbezirk Köln protestiert.

So werden vom einwohnermäßig doppelt so großen Bonn ebenfalls bis Freitag 300 Plätze erwartet, vom ungefähr sechsmal so großen Köln gut 700 zusätzliche Plätze. Die Steuerzahler werden es schon richten müssen!

kutzner1Hierzu erklärt die PRO-NRW-Kreisvorsitzende und Leverkusener Stadträtin Susanne Kutzner:

„Leverkusen kann einen weiteren Zuzug von 300 Asylbewerbern weder organisieren, noch verkraften. Wir erwarten, dass die Leverkusener Stadtverwaltung, gerade auch im Interesse unserer Steuerzahler, gegen das geplante Vorhaben Widerstand leistet.

Der Asyl-Tsunami gefährdet den sozialen Frieden und führt die Stadt Leverkusen in den finanzpolitischen Offenbarungseid.  Statt vor der Kölner Bezirksregierung zu kuschen, sollte unsere Verwaltung endlich einmal Zivilcourage in unser aller Interesse zeigen!“

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