Anschlag auf CentrO in Oberhausen vereitelt
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Freitag, 23.Dezember.2016

Anschlag auf CentrO in Oberhausen vereitelt

Bild: „Schwans“, CC-BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Spezialeinheiten der Polizei haben in den Duisburger Stadtteilen Marxloh und Bruckhausen Wohnungen durchsucht und zwei Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, einen islamistischen Anschlag auf das CentrO in Oberhausen geplant zu haben.

Donnerstagabend hat es einen Großeinsatz der Polizei an dem Einkaufszentrum gegeben. Bei den festgenommenen Männern soll es sich um ein Brüderpaar aus dem Kosovo handeln. Die Männer sind 28 und 31 Jahre alt und stehen im Verdacht, einen Anschlag auf das CentrO in Oberhausen vorbereitet zu haben. Die beiden Tatverdächtigen wurden heute Nacht festgenommen. Das CentrO Oberhausen ist eines der größten Einkaufs- und Freizeitzentren Europas. Auf zwei Etagen sind dort rund 250 Geschäfte vertreten.

Zur aktuellen Sicherheitslage in Deutschland erklärt die PRO NRW-Schatzmeisterin Christine Öllig:

„Was wir derzeit in Deutschland erleben, ist ein regelrechtes Staatsversagen. Wie kann es immer noch möglich sein, dass gefährliche islamistische Terroristen nicht nur ungehindert nach Deutschland einreisen, sondern auch insbesondere in NRW ungestört agieren können?

Schuld daran sind die verbrauchten Altparteien, die über Jahre hinweg immer wieder den Eindruck vermittelt haben, es sei alles nicht so schlimm, es handele sich um Einzelfälle. Mit der Asylkrise und den immer noch offenen Grenzen habe es sowieso rein gar nichts zu tun. Glücklicherweise konnten die Anschlagspläne auf das CentrO in Oberhausen von der Polizei vereitelt werden. Jedoch drohen, wie die Anschlagspläne auf das CentrO in Oberhausen beweisen, überall in Deutschland weitere Anschläge.

PRO NRW hat schon immer darauf hingewiesen, dass wir uns mit allen erdenklichen Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Zuwanderung schützen müssen, da sonst sich nicht nur die Terrorgefahr erhöht, sondern auch die Sozialsysteme zusammenbrechen werden. Wir müssen unbedingt kontrollieren können, wer zu uns kommt und ausweisen können, wer hier nicht hingehört. Alles andere führt in eine Katastrophe.“

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