Aktuelles / Dienstag, 16.November.2010

Zwei Innenminister mit Hang zur Provokation

Anfang November 2010 wurde bekannt, dass der NRW-Verfassungsschutz, der für seinen inflationären Missbrauch gegen missliebige Nonkonformisten (siehe den Fall der Wochenzeitung Junge Freiheit) seit langem berüchtigt ist, am 23. des Monats in der DITIB-„Begegnungsstätte“ von Duisburg-Marxloh eine Tagung unter Motto „Islamfeindlichkeit als Kampagnenthema im Rechtsextremismus“ durchführen möchte.

Die Planungen des Landesinnenministers Ralf Jäger (SPD) stehen exemplarisch für den schlechten Zustand der Demokratie in Deutschland: Es kooperieren ein Inlandsgeheimdienst, der sich allzu gern politisch instrumentalisieren lässt, was bereits verschiedene Gerichte bemängelt haben, und mit der DITIB die offizielle Fünfte Kolonne Ankaras hierzulande, die stets danach strebt, die Assimilation hier lebender Türken zu unterbinden, um sie auf den orthodox islamischen Kurs des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan einzuschwören. Die Bürgerbewegung pro NRW wird selbstverständlich gegen diese Unglaublichkeiten am Ort des Geschehens eine Protestkundgebung veranstalten.

Die nächste Unappetitlichkeit, die jeden Islamkritiker, der die Durchsetzung demokratischer Normen ohne jegliche Abstriche auf seine Fahnen geschrieben hat, nur erschaudern lassen kann, bot jüngst Bundesinnenminister Thomas de Maizière am 12. November. Erstmals hatte sein Ministerium drei „Integrationspreise“ ausgelobt. Alle Preise gingen ohne Ausnahme an islamisch dominierte Projekte. Sieger ist der „Internationale Sportclub Al-Hilal“ aus Bonn-Bad Godesberg. Wie sehr sich „Al-Hilal“ einem kulturellen Miteinander widmet, zeigen folgende Tatsachen: Ein arabischer Name für einen Verein in Deutschland, die Verwendung islamischer Sichelmond-Symbolik und die strikte Durchsetzung islamischer Geschlechterapartheid inklusive Kopftuch und Schwimmen in unhygienischen Ganzkörperanzügen, geschützt vor den „lüsternen“ Blicken der Männer. Wo hier Integration stattfindet, wird wohl für immer das Geheimnis de Mazières bleiben.

„Die Krampfhaftigkeit, mit der die Altparteien den ethnischen Deutschen den Islam als mustergültige Religion ohne Konflikte mit den demokratischen Normen europäisch-westlicher Herkunft verkaufen wollen, wirkt belustigend bis beängstigend“,

urteilt der Bonner pro-NRW-Kreisvorsitzende Detlev Schwarz.

„Der Islam ist ein Hätschelkind der überflüssigen Integrationsindustrie. Der naive bis romantisierende Blick vieler Europäer auf die koranische Lehre hängt ursächlich mit drei Faktoren zusammen: Falsch verstandener Neugier nach Exotik, einem grundsätzlichen Hang zu totalitären Ideologien oder auch blanker Angst vor der reichlich vorhandenen Gewaltpraxis dieser Religionsgemeinschaft. Dass sich nun staatliche Stellen anschicken, islamischen Vereinigungen den Ritterschlag vermeintlicher Demokratie-Verteidigung zu erteilen, schlägt dem Fass den Boden aus! Hier gilt es für jeden engagierten Demokraten einer fatalen Entwicklung entgegenzuwirken!“