Aktuelles / Freitag, 15.November.2013

Zahl der Wohnungseinbrüche steigt im Land des "Sicherheitsministers Jäger" nicht nur in Essen an

2012 stiegen die Einbruchszahlen in der Ruhrmetropole Essen auf ein Rekordniveau. Im ersten Halbjahr 2013 hat die Zahl der Wohnungseinbrüche in Essen noch einmal zugenommen. 1645mal stiegen Einbrecher in Häuser und Wohnungen ein. Die polizeiliche Aufklärungsquote lag im vergangenen Halbjahr bei bescheidenen 7 %.

Die meisten Einbrüche gehen auf mobile Einbrecherbanden, die zumeist aus Osteuropa kommen, zurück. Es steht fest, dass für den Großteil der Taten reisende Straftäter aus Osteuropa und Drogensüchtige verantwortlich sind, die sich mit Wohnungseinbrüchen und anderen Diebstählen ihre Sucht finanzieren. Die gestiegene Zahl der Einbrüche in Essen zeigt aber auch, dass sich die Täter relativ sicher fühlen.

Zur Kriminalitätsexplosion in Essen erklärt die Pro NRW-Kreisvorsitzende Tina Öllig:

„In Köln und in Düsseldorf gibt es bekanntlich sogar noch mehr Wohnungseinbrüche als in Essen. So kann es landesweit nicht weitergehen. Die Essener Kommunalpolitik muss endlich das Thema innere Sicherheit zum Schwerpunktthema machen. Die Polizei muss verstärkt Präsenz zeigen und mit Straftätern darf nicht länger gekuschelt werden. Insbesondere osteuropäische Einbrecher gehören hinter Schloss und Riegel und sind nach verbüßter Strafe unverzüglich abzuschieben. Pro NRW wird die Kriminalitätsexplosion in Essen im anstehenden Kommunalwahlkampf ausgiebig thematisieren.“