Aktuelles / Donnerstag, 27.Juni.2013

Würselen: „Allah ist der Größte! Es gibt keinen Gott außer Allah!“

Mit dieser Botschaft und dem Aufruf zum Freitaggebet sollen erstmalig am Freitag, den 13. September (wie passend!) die 37.000 Einwohner der Stadt Würselen in der Städteregion Aachen per Lautsprecher beschallt werden. Erlaubt sind hierbei sogar Geräuschspitzen bis zu 90 dB (A).

Doch verstehen werden die Bürger die orientalisch klingenden Gebetsrituale des Muezzin nicht. Denn nicht Alle in Würselen sprechen arabisch. Egal! Hauptsache die 113 ortsansässigen Mitglieder der türkisch- islamischen DITIB Gemeinde wissen, was die Stunde geschlagen hat. Die Stunde nämlich zum Freitagsgebet, welche sich im Zeitrahmen der Mittagsruhe von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr erstrecken soll. Der erholsame Mittagsschlaf dürfte hiermit – zumindest freitags – der Vergangenheit angehören.

Der SPD Bürgermeister Arno Nelles ist dennoch begeistert. Endlich ist die islamische DITIB Gemeinde auch hörbar in Würselen angekommen.

Arno Nelles könnte nun eigentlich von seinen Bürgern ob seines Zeichens für Toleranz und dem wertvollen Beitrag zur religiösen Vielfalt geehrt und natürlich wiedergewählt werden. Doch der Schuss geht nach hinten los. Im Kommentarbereich der Aachener Zeitungen (AZ/ AN) hagelt es in über 40 Kommentaren ablehnende, heftige Kritik. (Auszugsweise wörtlich zitiert):

„Wieso freut sich der Bürgermeister? Wer hat eigentlich die Bürger gefragt? Wir wohnen im Umfeld der Moschee und wir möchten den Muezzin nicht hören!“

Der Ruf des Muezzin wird in Würselen mehrheitlich nicht akzeptiert. Er ist für die überwiegend autochthon-christliche Bevölkerung ein „gellender Fremdkörper“. So sehr man sich auch für Religionsfreiheit ausspricht ( und dies gilt selbstverständlich auch für den Islam),…. so sehr wird die Muezzin- Beschallung als Zwang empfunden!

Ein Gefühl des Zwangs, welches das Bekunden der Muslime auf ehrlich gemeinte Integration in die Mehrheitsgesellschaft ad absurdum führt.

Derweil lobt der arabisch- sprechende Imam Ziyadtin Cplak als Erdogan-ergebener, treuer Religionsbeamter den öffentlichen Gebetsruf und wertet diesen dreist als „weiteren Beitrag zur Integration“. Und lässt seine Worte (als Zeichen der Integration) ins Deutsche übersetzen.

An dieser Stelle sei an die momentan in der Türkei stattfindenden Demonstrationen für Freiheitsrechte erinnert, die von der fundamental- islamischen Regierungspartei AKP unter ihrem „Führer“ Erdogan niedergeknüppelt werden. Jener Herr Erdogan, der unsere Gastfreundschaft missbrauchte, um bei seinen Staatsbesuchen in unserem Land seine in Deutschland lebenden, türkischen Mitbürger aufzuhetzen, sich nicht zu integrieren.

…….Und der gleiche Erdogan, dessen Religionsbehörde linientreue Imam- Beamte ausbildet und nach Deutschland schickt, um hier in arabischer Sprache die umstrittenen Glaubensthesen des Islam und seines Propheten Muhammad in monoreligiöser Absicht zu predigen.

Der Aachener Pro NRW Kreisverband sieht sich wieder einmal in der Pflicht, als einzige politische Alternative zu den etablierten Parteien, die Interessen der einheimischen Bevölkerung offensiv demokratisch zu vertreten. Wer vorsätzlich aus falsch verstandener Toleranz Politik gegen eigene Bürger macht, gehört schnellstens (im Mai 2014) abgewählt.

Wir von Pro NRW lassen die Würselener Bürger nicht im Stich. Wir zeigen Flagge und werden am Festtag der ersten Bürgerbeschallung am 13. September vor dem Würselener Rathaus eine Protestkundgebung veranstalten. Mitstreiter sind herzlich willkommen.