Aktuelles / Mittwoch, 14.November.2012

Wuppertal: PRO NRW demonstriert mit Bürgerinitiative gegen geplante Forensik

Führende Funktionäre des Wuppertaler PRO-NRW-Kreisverbandes haben am Montag gemeinsam mit den betroffenen Bürgern der Siedlungen Lichtscheid und Kleine Höhe gegen die geplante Ansiedlung der Forensischen Klinik in Wuppertal demonstriert.  Wie berichtet, will Grünen-Ministerin Barbara  Steffens eine Forensik in Wuppertal regelrecht durchpeitschen.

Auf dem Rathausvorplatz konnte während der parallel verlaufenden Ratssitzung  ein erstes gemeinsames  Signal gesetzt werden. Aufgrund der besonderen politischen Brisanz hielten es die PRO NRW Funktionäre für geboten, sich derzeit noch nicht offen an die Spitze des Widerstandes zu setzen, sondern die Demonstration ohne Parteisymbolik zu unterstützen. Hier konnten auch erste Kontakte zu den Mitgliedern der Bürgerinitiativen geknüpft werden.

Unterdessen hat sich der Wuppertaler Stadtrat zwar mehrheitlich gegen die Forensik-Ansiedlung auf Lichtscheid ausgesprochen,  nicht aber gegen die Ansiedlung auf der Kleinen Höhe.

Gerd Wöll, stellvertretender Vorsitzender des Wuppertaler Kreisverbandes von PRO NRW, erklärt hierzu:

Der stellvertretende PRO-NRW-Kreisvorsitzende in Wuppertal Gerd Wöll engagierte sich jahrzehntelang für die CDU, bevor er aus Enttäuschung über den Linkskurs unter Merkel zur PRO-BEWEGUNG fand..

Der Stadtrat ist einer durchaus raffinierten Rochade der Grünen-Ministerin Steffens aufgesessen:

Man konfrontiere die Bürger mit der Ansiedlung eines nicht gewollten Bauobjektes an einer völlig unpassenden Stelle inmitten eines beliebten Wohngebietes, wartet den Widerstand ab, um dann großmütig eine vermeintlich weniger belastende Stelle vorzuschlagen, auf die man sich ja „einigen“ könne.

Die Bürgerbewegung PRO NRW wird auch die betroffenen Bürger auf der Kleinen Höhe im politischen Kampf gegen die Niederlassung der Forensik nicht alleine lassen. Hierbei handeln wir nicht nach dem St.Florians-Prinzip, sondern fühlen uns allen Wuppertalern verpflichtet. Wir haben in Wuppertal ein Gefängnis und neuerdings auch ein Jugendgefängnis – wir leisten also genug für die Unterbringung von Straftätern.