Aktuelles / Mittwoch, 1.Juni.2011

Wuppertal: CDU/CDB Parteistreit entwickelt sich zum Rosenkrieg!

Wie vor einigen Tagen bereits hier berichtet, hat sich die Wuppertaler Stadtratsfraktion der CDU regelrecht zerlegt. 9 Abtrünnige, die mit CDU Fraktionsboss Simon nicht mehr so richtig zurechtkamen, bilden nunmehr auf Kosten der Steuerzahler eine sogenannte Fraktion der „Christlich Demokratischen Bürger“(CDB), die aber inhaltlich dem Stadtrat erklärtermaßen keine neuen Impulse in Form einer nonkonformistischen Partei geben will. 

Der Steuerzahler wird also nur für das Parteigezänk innerhalb der „christdemokratischen Bewegung“ aufkommen dürfen, da die „neue“ Fraktion nun auch in den Genuß der Fraktionsfinanzierung kommt und mit Hunderttausenden Euros jährlich rechnen darf.

Heute können wir der örtlichen Lokalpresse entnehmen, daß es  in der CDU Stadtverbandsfraktion Wuppertal wohl schon länger äußerst spektakulär zugehen soll. So sollen „geheime Sonderzahlungen“ des Fraktionsvorsitzenden geflossen, Beförderungen ohne ausreichende Legitimation beschlossen worden und Belege dem Schatzmeister verweigert worden sein.  Die Rest CDU-Fraktion bestreitet bisher wenig glaubhaft die Vorwürfe.

André Hüsgen

Andre Hüsgen, Kreisgeschäftsführer des PRO-NRW-Kreisverbandes Wuppertal, stellt hierzu fest :

„Die politische Verkommenheit mancher Wuppertaler CDU Stadtratsmandatare habe ich ja während meiner  Zeit als Bezirksvertreter in Wuppertal-Oberbarmen kennenlernen dürfen. Ganz besonders ist mir dabei das Gebaren der Herren Stadtverordneten Spiecker und Norkowsky in Erinnerung geblieben. Im Detail werde ich da zu gegebener Zeit noch auf unserer Internetseite www.pro-nrw-wuppertal.de eingehen. 

Kurzum: Es war nur eine Frage der Zeit, bis die sich zerlegen. Daß dies zum Schaden der Steuerzahler geschieht, ist abartig und läßt gewisse Wortspielereien beim Namen der neuen CDB – Fraktionsvorsitzenden zu. Die Dame heißt Dorothea Glauner.“