Aktuelles, Regional / Freitag, 3.Juli.2015

Witten: Landesasyl geplant

Die Bezirksregierung Arnsberg plant in der Stadt Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis die Einrichtung einer Landesasylunterkunft für dreihundert Asylbewerber.

Bereits aktuell kommen laut Auskunft des städtischen Sozialdezernenten monatlich über 30 neue Asylbewerber nach Witten. Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr käme man auf über 360 zusätzliche Personen, die von der finanziell nicht auf Rosen gebetteten Kommune neben den bereits ansässigen „Flüchtlingen“ und möglichen Kontingents-Asylbewerbern versorgt werden müssten. Eine beinahe unstemmbare Aufgabe, vorallem weil die von der Stadt bereitgestellten Zahlen stark in Zweifel zu ziehen sind. Bislang fielen die tatsächlichen Asylbewerberzahlen auf Bundesebene um bis zu 100% höher als ursprünglich angedacht aus.

„Weitere dreihundert Personen auf einen Schlag, die zum absoluten Großteil keinerlei Anrecht auf Asyl in der Bundesrepublik haben, das hält unsere Stadt unmöglich auf Dauer aus.“,

so der Wittener PRO-NRW-Ratsherr Christoph Schmidt, der die Bürgerbewegung bei der vergangenen Ratswahl auf Anhieb mit fast 3% in den Stadtrat führen konnte.

„Anstelle mit der Rückführung von Scheinasylanten zu beginnen, werden unkontrolliert weitere Heerscharen an Wirtschaftsflüchtlingen hereingelassen. Der Protest der Bürger ist bereits jetzt vorprogrammiert, und wir als Bürgerbewegung PRO NRW werden uns an die Spitze des gerechtfertigten Protests stellen!“

PRO-NRW-Ennepe-Ruhr, erreichbar im Netz, auf Facebook und unter info@pro-nrw.net

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