Regional / Donnerstag, 22.August.2013

Witten: Im Jahr 2305 endlich schuldenfrei!

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2305. Dies sind die Abenteuer von Bürgermeisterin Leidemann und ihres galaktischen Kämmerers Kleinschmidt. Sie dringen dabei in finanzpolitische Galaxien vor, in denen noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Witten ist nun endlich schuldenfrei.

Denn solange, gar bis ins Jahr 2305, dauert es nach einem Bericht der WAZ bis die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises ihren Schuldenberg abgebaut hat. Natürlich nur, wenn nichts dazwischenkommt, wie beispielsweise ein massiver Anstieg der Asylbewerberzahlen oder dreiste Forderungen neuer „Freunde“ mit islamistischem Hintergrund. Hier gibt man nämlich bekanntlich gern und benimmt sich dabei wie ein Familienoberhaupt, dass seine eigene Familie darben lässt, während die Gelder an anderer Stelle regelrecht verprasst werden.

Denn von unbequemen Sparmaßnahmen, die vor allem linkslastige, dem Gutmenschentum frönenden Projekten betreffen würde, erfährt man von Bürgermeisterin und Kämmerer rein gar nichts. Stattdessen verfällt man in pure Larmoyanz und bejammert ausbleibende Gelder von Bund und Land.

Die PRO NRW Kreisvorsitzende des Ennepe-Ruhr-Kreises, Peggy Hufenbach erklärt enttäuscht :

„Ich hätte mir schon ein paar ernsthafte Sparpläne von der Wittener Politik gewünscht und nicht nur das beinahe obligatorische Klagen. Die Einführung des „Renzel-Konzeptes“ des Essener CDU-Sozialdezernenten wäre zum Beispiel eine Möglichkeit für den Anfang.

Die sogenannte Schuldenfalle betrifft ja zig Städte in NRW. Man denke nur an Wuppertal, wo der dortige Stadtkämmerer sogar von einer „Vergeblichkeitsfalle“ gesprochen hat, gleichzeitig aber widerstandslos 15 Millionen Euro jährlich für Asylanten parat hält. Das sind eben die heiligen Kühe der Gutmenschen, die auf keinen Fall angetastet werden sollen.

Damit Witten handlungsfähig bleibt und nicht einen Sparkommissar aus Düsseldorf vor die Nase gesetzt bekommt, verspreche ich unseren Bürgern schon jetzt, dass wir nach unserem Einzug in den Rat im nächsten Frühjahr direkt eine „Giftliste“ mit Sparvorschlägen unterbreiten werden. Damit die Altparteien gar nicht erst auf die Idee kommen, weitere Sport-, Bildungs- und Kulturstätten zu schließen und den Bürger mit weiteren Gebühren un Steuern auszusaugen, werden unsere Sparvorschläge, ausschließlich das links-politkorrekte Establishment betreffen. Ich bin zuversichtlich, daß wir dann auch ein paar hundert Jahre früher einen ausgeglichenen Haushalt hinkriegen. Früher jedenfalls als Captain Kirk und Mister Spock zu ihren Abenteuern aufbrachen.“