Aktuelles / Donnerstag, 4.November.2010

„Wir lieben Heimat“

Auf dem Integrationsgipfel wurde jetzt, jedenfalls wenn man der Boulevardpresse glauben will, sogar einmal Klartext geredet. Da aber weder die einwanderungskritische, demokratische Opposition zu dem Spektakel eingeladen war, noch Thilo Sarrazin, der gerade die politische Diskussion in Deutschland nachhaltig geprägt und neu angestoßen hat, musste dies ein Polizeihauptkommissar aus Berlin erledigen.

Dieser berichtete offenbar, was seit Kirsten Heisig und Thilo Sarrazin Stand der Diskussion ist: Insbesondere türkische und arabische Migranten wachsen in einem Gewaltmilieu auf. Erpressung, Nötigung, ja Versklavung von Jugendlichen ist an der Tagesordnung. Deutsche Schüler werden immer häufiger das Opfer brutaler Gewalt. Der Mann wurde ob seiner Offenheit gelobt und durfte anschließend wieder nach Hause gehen. Denn eine Neuausrichtung der Einwanderungspolitik wird es wohl nicht geben.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

Der pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener warnte, dass die Entwicklung auf einen Bürgerkrieg hinauslaufen würde. Der Staat, so der Politologe, habe sein Gewaltmonopol gerade in städtischen Gebieten oft schon aufgegeben:

„Es ist erschreckend, dass der gängige Gewaltalltag in Deutschland nur zu Sonntagsreden führt. Die Bürger werden in ihrer Not allein gelassen. Statt einer Ausländerfeindlichkeit sind wir heute immer stärker mit einer Deutschfeindlichkeit konfrontiert. In den Städten haben sich Gettosiedlungen gebildet, aus denen flieht, wer kann. Der Rest steht am untersten Rand der Hierarchie und ist der blanken Gewalt ausgesetzt.

Diese Entwicklung kann nicht so weitergehen. Auf dem Integrationsgipfel diskutieren die Beteiligten gleichsam unter Ausschluss der Realität. Ein paar Eindrücke von Beteiligten sind nicht viel mehr als Schmuck- und Beiwerk, um den Schein der Offenheit zu wahren. Statt guter Reden brauchen wir aber endlich ein Signal von den Verantwortlichen in diesem Land, das die grassierende Deutschfeindlichkeit verurteilt.

Jahrelang haben wir von Grünen und Roten gehört, dass das eigene Land der letzte Dreck sei. Und jetzt benehmen sich die Migranten in diesem Land so. Die Attacken auf unsere Lebensart sind von den linken Multikultiphantasten geradezu herausgefordert worden. Pro NRW fordert deshalb auf, endlich das Verhältnis zur eigenen Heimat zu klären. Wir Deutsche müssen uns mit unserer Heimat identifizieren. Das ist die Voraussetzung, damit sich ein Fremder überhaupt in unseren Kulturkreis integrieren kann.

Wir lieben Heimat – das müsste das Motto des Integrationsgipfels sein. Für pro NRW ist es eine zentrale politische und kulturelle Aussage, mit der wir dieses Land verändern wollen.“