Aktuelles, Landesweit / Donnerstag, 22.Mai.2014

Wie einige Medien versuchen, die Wahlen zu manipulieren

Dass die PRO-Bewegung bei manchen, eher links verorteten Journalisten wenig beliebt ist, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Wie aber bestimmte NRW-Tageszeitungen im Endspurt des Kommunalwahlkampfes tricksen und täuschen, um die Bürger von einer Stimmabgabe für PRO NRW abzuhalten, sprengt jede Vorstellungskraft.

Besonders dreist treibt es wie eh und je der Kölner Stadt-Anzeiger, der in der Heimatstadt der PRO-Bewegung einfach PRO Köln in seinem „Wahl-O-Mat“ unter dem Tisch fielen ließ, obwohl PRO KÖLN die fünftstärkste Partei im Rat ist und von über 5 % der Wahlberechtigten der Millionenstadt legitimiert wurde! Dreist und auffällig auch ein Beispiel aus Bergheim, der Kreisstadt des Rhein-Erft-Kreises: Die dortige Bürgermeisterkandidatur des PRO-NRW-Kreisvorsitzenden Jürgen Hintz – immerhin Gruppenvorsitzender im Kreistag und Fraktionsvorsitzender in Bergheim – gibt es in den meisten Lokalmedien einfach nicht! Der „unsichtbare Kandidat“ sozusagen …

Besonders perfide ist auch eine Formulierung in den Aachener Nachrichten, durch die dem Leser suggeriert wird, dass eine Stimme für PRO NRW sowieso eine verlorene Stimme sei: Schließlich hätten bei der Kommunalwahl 2009 nur insgesamt 1,4 % der Aachener Bürger für PRO NRW und einige abgehalfterte Rechtsaußenparteien gestimmt. Das Problem dabei: PRO NRW ist 2009 überhaupt noch gar nicht zur Wahl in Aachen angetreten, die Formulierung in den Aachener Nachrichten also eine glatte Täuschung der Leser!

Eine Täuschungsabsicht darf man auch bei von gewissen Tageszeitungen veröffentlichten Wahlumfragen annehmen. So zirkuliert z.B. in Bonn eine Umfrage, die den „Sonstigen“ inkl. den bereits im aktuellen Rat vertretenen Parteien PRO NRW und BIG nur 3 % der Stimmen voraussagt. Ähnlich manipulative Umfragen gab es 2009 bereits in Köln, als PRO KÖLN gebetsmühlenartig Werte um die 1,5 % vorher gesagt wurden, aus denen dann am Wahlabend „überraschend“ 5,4 % geworden sind.

Ähnliche Beispiele gibt es derzeit überall aus Nordrhein-Westfalen zu vermelden. Das politisch-mediale Establishment ist in heller Aufregung wegen den zahlreichen Wahlantritten der PRO-Bewegung und fürchtet offenbar einen Erdrutsch am 25. Mai. Der ebenfalls wenig PRO-NRW-freundliche WDR berichtet darüber wenigstens insofern, als dass er PRO NRW von allen „Rechtsparteien“ die größten Erfolgschancen bei den Kommunalwahlen zubilligt und sogar einen Einzug ins Europaparlament für möglich hält.

Wenigstens soviel Ehrlichkeit sollte man doch eigentlich von allen deutschen Journalisten erwarten können, die im Falle von z.B. Rußlands ständig scheinheilig mit Krokodilstränen beklagen, dass die dortigen Medien die Opposition angeblich nicht ausreichend zu Wort kommen lassen …