Aktuelles / Freitag, 25.Juli.2014

Wie lange wird in Nordrhein-Westfalen noch mit Intensivstraftätern gekuschelt?

Die klamme Stadt Essen hat bekanntlich einen 13-jährigen jugendlichen Intensivstraftäter mit Migrationshintergrund von einer privaten Sicherheitsfirma rund um die Uhr überwachen lassen, da man mit dem jugendlichen Kriminellen anders nicht mehr klar kam.Er hat weder auf Paddelkurse, noch auf Sozialarbeiter oder Anti-Gewalt-Training positiv reagiert. Daraufhin ordnete das Jugendamt der Stadt Essen eine 24-Stunden-Überwachung des jugendlichen Straftäters an. Dies kostete den Essener Steuerzahler in wenigen fast 50.000 Euro. Die Stadt rechtfertigte sich, dass sie anders ihre Bürger vor dem jugendlichen Gewalttäter nicht schützen könne.Öllig_MTÜ_neu

Zu diesem Skandal erklärt die Essener PRO NRW-Kreisvorsitzende Ratsfrau Tina Öllig:

„Der aktuelle Essener Fall zeigt die Hilflosigkeit der Stadt im Umgang mit strafunmündigen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Heime sollen sich geweigert haben, den Straftäter aufzunehmen und für ein Jugendgefängnis war der jugendliche Kriminelle mit seinen damals 13 Jahren noch zu jung. Immer wieder muss zum Beispiel die Essener Polizei Jugendliche, die oftmals aus Südosteuropa stammen, trotz nachweislich begangener Straftaten laufen lassen, weil sie keine 14 Jahre alt und damit noch nicht strafmündig sind. Kriminelle Hintermänner nutzen diesen Umstand aus und setzen diese Jugendlichen gezielt zu Straftaten ein. Dies kann so nicht länger hingenommen werden. Viel zu lange ist in Essen und in ganz Nordrhein-Westfalen mit jugendlichen Intensivstraftätern gekuschelt worden. Man hatte viel Verständnis für die Täter und wenig Verständnis für die Opfer. Nun kapituliert der Rechtsstaat vor der stetig wachsenden Kriminalität der unter 14-Jährigen. Dies muss sich schnellstens ändern. Daher fordert PRO NRW, dass der Gesetzgeber die Strafmündigkeit von 14 Jahre auf 12 Jahre herabsetzt. So ließe sich diese Art der Kriminalität wirksam bekämpfen. Es muss endlich Schluss sein mit der sogenannten Verständnispädagogik. Jugendliche Intensivstraftäter, die sich als unbelehrbar erwiesen haben, müssen für einen längeren Zeitraum dauerhaft zum Schutze der Allgemeinheit weggesperrt werden.“

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