Aktuelles / Mittwoch, 14.November.2012

Vorstand stellt Weichen für Kommunalwahlantritte 2014

Der Landesvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen erneut wichtige Weichenstellungen für die Kommunalwahl 2014 vorgenommen. Bereits im ersten Halbjahr 2013 sollen in den Städten und Kreisen, wo PRO NRW erstmalig zur Wahl antritt, die Kandidaten aufgestellt werden, um genügend Zeit zur Sammlung der Unterstützungsunterschriften zu haben. Zudem wurde die Schwerpunktsetzung auf kreisfreie Großstädte weiter konkretisiert. In folgenden Städten dieser wichtigen Kategorie sind Kandidaturen bereits jetzt sicher oder sehr wahrscheinlich:

Aachen, Bochum, Bonn, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen, Recklinghausen, Remscheid und Wuppertal. Weitere Großstädte können in den nächsten Monaten noch hinzu kommen.

Zusätzlich wird es natürlich auch in vielen Kreisen und kreisangehörigen Kommunen in  allen Landesteilen von NRW zu Kandidaturen kommen. Insgesamt zeigte sich der Vorstand ob des Fortschritts beim Verbandsaufbau und der Vorbereitung der Kommunalwahl sehr zufrieden. Mehrere Kreisverbände konnten in letzter Zeit neu gegründet werden oder stehen kurz davor.

Der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht stellte in diesem Zusammenhang auch eine neue Schwerpunktbildung im Verband fest, die durchaus bemerkenswert sei: Während die Ursprungsregion der PRO-BEWEGUNG am Mittelrhein sich auf hohem Niveau nun relativ gleichbleibend eingependelt habe, hätte die Bürgerbewegung PRO NRW derzeit v.a. im Ruhrgebiet und Bergischen Land eine hohe Wachstumsquote zu verzeichnen. „Das ist erfreulich und gleichzeitig Ansporn für die anderen Bezirksverbände, nachzuziehen“, so Beisicht weiter. Hoffnungsvolle Entwicklungen in diese Richtung gäbe es aktuell z.B. mit der neuen Führungsmannschaft am Niederrhein.

Aber auch aus Aachen und Umgebung konnte der stv. PRO-NRW-Vorsitzende Wolfgang Palm gestern beständige Verbandsarbeit vermelden. „Wir stehen hier mit vielen honorigen Persönlichkeiten in Kontakt, die im Moment noch in Wartestellung sind, aber vielleicht schon in Kürze offen den Schritt zu PRO NRW wagen könnten“, so Palm weiter.

Eine Entwicklung, die Beisicht auch im Hinblick auf die schwächelnde Piratenpartei bestätigen kann. „Die Piraten, die sich schon längst zu einer weiteren Linkspartei mit Internetanschluss entwickelt haben, zerstören sich im Moment gerade selbst. Viele aktive Mitglieder und Funktionäre in den Kreisverbänden sind enttäuscht und frustriert. Auch aufgrund des radikalen Linksschwenks der Partei. Echten Protest gegen die Altparteien und bürgernahe Politik halten sie dort nicht mehr für möglich, wie sie uns gegenüber beklagten. Ich hoffe, noch in diesem Jahr einige interessante und regional durchaus bekannte Neuzugänge aus diesem Spektrum vermelden zu können.“