Landesweit / Montag, 27.Juli.2015

Vorsicht Spalter!

Ausgerechnet der wegen Sitzungsgeldbetruges zur Verbesserung der eigenen Haushaltskasse vom Kölner Landgericht erstinstanzlich verurteilte Kölner Ratsherr Markus Wiener soll, pikanterweise vor den wichtigen nordrhein-westfälischen Oberbürgermeister-Wahlen, im Auftrage des langjährigen ehemaligen NPD-Funktionärs Manfred Rouhs, die PRO-Bewegung in NRW spalten und einen Landesverband für dessen Kleinstpartei gründen.

Rouhs hat sich zwar anfangs gewisse Verdienste um den damaligen Aufbau von Pro Köln miterworben. Er verließ jedoch Pro Köln und PRO NRW vor einigen Jahren sehr unschön unter Mitnahme von Mitglieder- und insbesondere Spenderlisten Richtung Berlin. Er wollte mit seiner Partei in Berlin die bundesdeutsche Parteienlandschaft unumkehrbar verändern. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch kläglich. Bislang hat Rouhs jedenfalls bei all seinen Wahlantritten Schiffbruch erlitten. So erkämpfte er jüngst bei der sächsischen Landtagswahl für seine Kleinstpartei 0,1 Prozent der Stimmen. Es gab keinen Wahlvorschlag in Sachsen, der noch weniger Stimmen erhielt! Die NPD erreichte bei dieser Wahl 4,99 Prozent und die AfD knapp zehn Prozent der Stimmen.

Beim Wahlantritt in Berlin 2011 erzielte er selbst bei den Wahlen zu den Berliner Bezirksvertretungen kein einziges Mandat und wurde selbst von der stigmatisierten NPD um Längen geschlagen.

Bei der letzten Bundestagswahl erreichte Pro Deutschland immerhin in der vermeintlichen „Hochburg“ Berlin 0,2 Prozent der Stimmen. In Sachsen wird die Partei von einem ehemaligen NPD-Landtagsabgeordneten und langjährigen Verfassungsschutzmitarbeiter gesteuert. Der Abiturient ohne Studienabschluss Rouhs lebt seit Jahrzehnten hauptsächlich von seinen politischen Aktivitäten und insbesondere von den fleißig akquirierten Spendengeldern. Dieses Metier beherrscht er wie kaum ein anderer!

In der realen Politik spielt seine imaginäre Bundespartei nirgendwo eine Rolle. Nun soll also in NRW für Unfrieden gesorgt werden. Gemeinsam mit dem nach wie vor fürstlich alimentierten Geschäftsführer der marginalisierten Pro-Köln-Ratsgruppe Wiener möchte Rouhs, in wessen Auftrag auch immer, die PRO-Bewegung in NRW spalten und den Wunschtraum des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) erfüllen und PRO NRW endlich von der politische Bühne verdrängen. Nicht umsonst erhalten Rouhs, Wiener, Schwarz & Co. seit geraumer Zeit heftigen Beifall für ihr Wirken ausgerechnet von der sogenannten Bergischen Stimme des notorischen PRO-NRW-Stalkers Ronald Micklich aus Leichlingen. Es findet offenbar zusammen, was zusammen gehört!

Diese Rechnung wird jedoch so sicher nicht aufgehen! Jeder, der sich mit dem politischen Leichengift aus Berlin verbindet oder verbinden möchte, der muss wissen, dass er sich hierdurch von jedem ernsthaften politischen Bemühen verabschiedet. Nicht umsonst hat der arbeitslose Politikwissenschaftler Wiener, der eine Brötchen bei der geschrumpften Pro-Köln-Ratsgruppe verdient, die aus ihm und seiner Ehefrau besteht, einen Antritt von Pro Köln zur Kölner OB-Wahl bewusst verhindert. So braucht man kein Geld für einen Wahlkampf ausgeben. Stattdessen treten die in Köln erstaunlicherweise wieder erstarkten Republikaner und die AfD zur OB-Wahl an.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Zu den Zersetzungsaktivitäten gegen PRO NRW erklärt der Parteivorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Es war schon immer das Ziel des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, unsere kommunal verankerte erfolgreiche Regionalpartei zu schwächen. Wer aus dem politischen Betrieb und insbesondere aus der Kommunalpolitik aussteigen möchte, der sollte sich der fragwürdigen Kleinstpartei von Herrn Rouhs anschließen.

Vielleicht gibt ja Mirko Schmidt aus Sachsen auch eine Erstberatung über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz. Während andere zersetzen oder gar Wahlämter kontaktieren, um unsere OB-Wahlantritte zu verhindern, setzen wir uns mit dem politischen Gegner auseinander und führen derzeit in vielen Städten erfolgreich anlaufende Kampagnen gegen den Asylmissbrauch, aber auch die schleichende Islamisierung durch.

Weder der Verfassungsschutz, noch die Herren Wiener und Rouhs, werden unsere Partei ernsthaft gefährden können. Ihre Spaltungsversuche werden letztendlich ebenso scheitern, wie ihr bisheriges politisches Engagement.“

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