Aktuelles / Dienstag, 26.Juni.2012

Volker Beck möchte Schmerzensgeld von Markus Beisicht

Es gibt Geschichten, die sind so skurril, dass man sie eigentlich nicht glauben kann.

Da ruft der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck im letzten Jahr via Facebook zur Sprengung einer ihm nicht genehmen, ordnungsgemäß angemeldeten Veranstaltung von politisch Andersdenkenden mit Nötigungsmitteln auf und beschwert sich dann, in einem weinerlichen Brief, dass er zu Unrecht von PRO- NRW-Funktionären angeblich beleidigt worden sei.

Volker Beck im Disput mit Markus Beisicht.

So hatte der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht den grünen Musterdemokraten kritisiert, da er offenbar, mit totalitären Mitteln, einen friedlichen Demonstrationszug von politisch Andersdenkenden verhindern wollte. Beisicht hatte die Unverfrorenheit begangen, daran zu erinnern, dass in der Endphase der Weimarer Republik auch Nationalsozialisten friedliche Kundgebungen von Demokraten mit Nötigungsmitteln verhindert hatten.

Das war offenbar für Beck zu viel. Der grüne Musterdemokrat konnte schon immer mit der Aussage seiner Gesinnungsgenossin Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ wenig anfangen. Kritisieren darf man den Musterdemokraten im politisch korrekten Nordrhein-Westfalen natürlich auch nicht.

So darf Beck natürlich PRO-NRW-Mitglieder als rechtsextreme Idioten schmähen, ohne Ärger mit der Justiz zu bekommen. Jetzt fordert er gar Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 3.200,00 € vom PRO-NRW-Vorsitzenden. Weinerlich schreibt der grüne Bundestagsabgeordnete, er sei von Beisicht geschmäht und verunglimpft worden und er verlange als Ausgleich hierfür Schmerzensgeldzahlungen von 3.200,00 €.

PRO NRW sieht jedenfalls dieser juristischen Posse mit Gelassenheit entgegen. Offenbar ist es dem Abgeordneten im Berliner Bundestag langweilig geworden und er meint mit dem unvermeidlichen Kampf gegen rechts nun mit einer skurrilen Zivilklage bereichern zu müssen. Jedes Land hat die Abgeordneten, die es verdient.