Aktuelles, Regional / Mittwoch, 3.Dezember.2014

Vielen Dank, Herr Roters: Kölner OB-Wahl kostet über 2,6 Millionen Euro

Weil der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters es – im Gegensatz zu vielen seiner Amtskollegen – abgelehnt hatte, den Weg für eine vorzeitige Neuwahl des Oberbürgermeisters zusammen mit dem Stadtrat im Mai 2014 freizumachen, müssen jetzt die Kölner Steuerzahler die Zeche zahlen: Mindestens 2,6 Millionen Euro kommen durch die OB-Wahl im Herbst 2015 zusätzlich auf die hoch verschuldete Stadt zu, nur weil das politische Auslaufmodell Roters bis zum letzten Tag auf seinem Sessel klebt.

“Vielen Dank, Herr Roters!  Sie verstehen es wirklich, die Kölner Stadtkasse zu entlasten”, stellt hierzu die PRO-KÖLN-Gruppenvorsitzende im Stadtrat, die 36jährige Rechtsanwältin Judith Wolter, in Richtung des scheidenden Sozialdemokraten fest. “Ich kann ja menschlich verstehen, dass Sie angesichts Ihres endgültigen politischen Abgangs die Zeit am liebsten anhalten möchten. Allerdings ist es eine Frechheit, dass wegen Ihnen die Bürger mit über 2,6 Millionen Euro zur Ader gelassen werden. Noch dazu, wo Sie persönlich durch einen frühzeitigen Amtsverzicht laut einer gesetzlichen Sonderregelung keinen Cent von Ihren Bezügen verloren hätten.”