Aktuelles / Dienstag, 10.Juni.2014

Unwetter in Nordrhein-Westfalen

Warum wurden die Bürger nicht frühzeitig über die drohenden Gefahren informiert?

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Gestern tobte eines der schlimmsten Unwetter der letzten Jahrzehnte über Teile von Nordrhein-Westfalen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Entwurzelte Bäume, unpassierbare Straßen, Überschwemmungen, zerstörte Gebäude und sechs Tote sind die Bilanz der Katastrophe. Obwohl die gefährliche Wetterlage spätestens seit Montag früh bekannt war, wurde die Bevölkerung nicht rechtzeitig vor den drohenden Gefahren informiert. Insbesondere die Radiosender einschließlich des WDR haben viel zu spät vor der drohenden Umweltkatastrophe gewarnt. Stattdessen wurde beschwichtigt, verharmlost und von Sommergewittern gesprochen. Der WDR war offenbar völlig mit der Berichterstattung über das Kulturfestival gegen Rechts in Köln-Mülheim ausgelastet, so dass er erst viel zu spät seine Zuhörer vor dem nahenden Unwetter und dessen Folgen warnen konnte. Völlig zu Recht fordert daher der frühere Wettermann der ARD, Jörg Kachelmann, den Rücktritt des stets politisch korrekten WDR-Intendanten Tom Buhrow. Kachelmann bezeichnete gar den WDR und dessen Intendanten als mitverantwortlich für die Todesopfer der Unwetter in NRW am Montagabend. Man habe zu spät und nicht ausreichend davor gewarnt.

 

PRO NRW fordert eine Aufklärung dieser eigentlich unfassbaren Vorwürfe. Sollten diese sich tatsächlich bewahrheiten, dann müssten auf jeden Fall auch personellen Konsequenzen gezogen werden.
Auch die NRW-Lokalradios haben nach Ansicht von PRO NRW erst viel zu spät vor dem nahenden Unwetter gewarnt. Eigentlich müsste man annehmen, dass Gebührengelder bedeuten, dass sich die Sender um die Menschen kümmern, die sie bezahlen müssen. Insbesondere, dass zusätzliche Kräfte freigemacht werden, nicht nur erst, wenn etwas passiert ist, sondern bevor es passiert.

 

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