Aktuelles / Freitag, 15.Oktober.2010

Universitäre Islamzentren sind verfassungsfeindlich

In Münster soll jetzt das erste Institut für islamische Studien entstehen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan gab am Donnerstag die Förderung von universitären Islamzentren für einen Doppelstandort Münster- und Osnabrück sowie Tübingen bekannt. Damit wird es zukünftig eine staatliche und steuerfinanzierte Ausbildung von Imamen geben. Pro Standort sollen für die nächsten fünf Jahre je vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

Der pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener kritisiere diese Entscheidung. Man könnte in dieser Logik gleich für weitere extremistische Randgruppen bürgerfinanzierte Universitätsausbildungen etablieren:

„Mit dieser Entscheidung dokumentiert die Bundesregierung, dass sie voll hinter der Aussage des bunten Präsidenten Wulff steht, der Islam gehöre zur Bundesrepublik. Dass deutsche Steuerzahler jetzt auch noch die Ausbildung von potentiell grundgesetzfeindlichen Gruppen unterstützen sollen, das ist schon eine politische Dreistigkeit ohne gleichen.

Mit dem gleichen Argument könnte man etwa für NS-Kostümgruppen auch Lehrstühle für nationalsozialistische Weltanschauung einrichten. Das Argument wäre das gleiche: Man wolle schließlich gesellschaftlichen Einfluss auf diese weltanschauliche Randgruppe ausüben. Auf der Linken wäre folgerichtig ein Lehrstuhl für Marxismus und Leninimus fällig.

Diesen Unsinn lehnt pro NRW entschieden ab. Es kann nicht sein, dass unter dem Deckmantel der Forschungsfreiheit Parallelgesellschaften mit universitärem Prädikat geschaffen werden. So etwas kann man nur als fortgesetzten Landesverrat bezeichnen. Man hat mit diesem Schritt noch eine Steigerung zu dem ebenfalls abzulehnenden islamischen Religionsunterricht festzustellen.

Wer den Islam als gleichberechtigte Religion in Deutschland etablieren will, beabsichtigt die freiheitliche und christlich-abendländisch geprägte Staatsordnung unseres Landes abzuschaffen. Das ist die Konsequenz aus dem Hochschulprojekt in Münster.“