Aktuelles / Dienstag, 31.Juli.2012

Unbegrenzte deutsche Haftung für Europas Schulden?

Kaum wurde der angeblich auf 700 Milliarden begrenzte ESM-Schuldenfond durch den Bundestag gepeitscht, da lassen die EU-Strippenzieher die nächste Katze aus dem Sack: Keinesfalls soll es „nur“ bei der ohnehin schon gigantischen Summe von 700 Milliarden bleiben. Vielmehr soll die Haftung für Europas Schuldenländer mithilfe der Europäischen Zentralbank  zu einer unbegrenzten, nach oben offenen, unendlichen Summe erweitert werden!

Die Medien berichten übereinstimmend, dass Frankreich, Italien und hohe EU-Bankkreise ganz ungeniert bereits eine entsprechende Erweiterung des ESM-Schuldenfonds fordern, während von der Bundesregierung, wie so oft, angeblich noch „hinhaltender Widerstand geleistet wird“ – um am Ende dann doch wieder umzufallen.

„Noch stets haben die etablierten Parteien am Ende den Drängen ‚unserer europäischen Freunde‘ in dieser beispiellosen Finanzkrise nachgegeben“, warnt der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht. „Das ganze Fiasko haben wir ausschließlich der Einführung des Euro zu verdanken, gegen den sich Deutschlands demokratische Rechte stets gewährt hat! Mit einer Salamitaktik sollen jetzt die deutschen Steuerzahler für dumm verkauft werden. Erst einlullen, um dann Schritt für Schritt die Ausplünderung Deutschlands zu vergrößern: das scheint die inoffizielle Devise zu sein. So war es bei den diversen Griechenlandhilfen, so war es bei den anderen Rettungsschirmen, bis hin zum zeitlich begrenzten EFSF-Fond und dann zum zeitlich unbegrenzten ESM-Fond, der künftig dann auch noch nach oben offen sein wird, wenn Deutschlands Bürger nicht endlich aufwachen“, so Beisicht weiter.

Markus Beisicht (sitzend) mit einem der prominenten Euro-Kläger Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider.

Die PRO-BEWEGUNG stehe auf jeden Fall bereit, massiven Widerstand zu leisten. Auf allen Ebenen, in und außerhalb der Parlamente. „Denn es geht jetzt um alles: um unsere Souveränität, um die Zukunft unserer Kinder und um unser über Generationen erarbeitetes Volksvermögen!“