Aktuelles / Montag, 18.März.2013

Uckermann in Bielefeld verletzt – Polizeisprecher macht Opfer zum Täter!

Bei einer Kundgebung gegen Asylmissbrauch in Bielefeld wurde der Hauptredner und stv. PRO-NRW-Vorsitzende Jörg Uckermann durch einen Eiwurf linker Gegendemonstranten verletzt. Uckermann erlitt eine Platzwunde unter dem Auge, stürzte daraufhin unglücklich und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in ein Bielefelder Krankenhaus eingeliefert, wo er auch die Nacht über zur Beobachtung bleiben wird.

Uckermann nach dem tätlichen Angriff auf ihn in Bielefeld.

Rechtsanwältin Judith Wolter

Die PRO-NRW-Politikerin und Kölner Fraktionskollegin von Jörg Uckermann, Judith Wolter erklärt dazu:

„Es ist erschreckend, wie wenig die Polizeiführung von Bielefeld auf die jüngste Zuspitzung der Gefährdungslage von PRO-NRW-Politikern reagiert hat. Während Markus Beisicht, Jörg Uckermann, Kevin Hauer und einige andere führende PRO-Funktionäre auf einer islamistischen Todesliste stehen, lässt die Polizei in Bielefeld auch noch gewaltbereite Gegendemonstranten auf Wurfweite heran. Was eigentlich, wenn nicht ’nur‘ Eier geflogen wären?“

Dem ganzen die Krone aufsetzen würde allerdings die Verlautbarung der Polizeiführung, die das Opfer gleichsam zum Täter machen würde. „Seit wann ist es eine Provokation, sich den Gegendemonstranten gegenüber bemerkbar zu machen? Das erleben wir doch ständig, hundertfach und höchst aggressiv. Von ‚Wir kriegen euch alle‘-Rufen bis hin zu obszönen Gesten und Beleidigungen. Anschließend habe ich noch nie eine Erklärung der Polizeipressesprecher über ‚provokantes Auftreten‘ der linken Gegendemonstranten gehört. Im Gegenteil: In der Regel bedanken sich die politisch korrekten Pressesprecher noch eifrig dafür, wenn wenigstens keine schwereren Gewalttaten verübt wurde.“