Teile der PRO Bewegung wollen als eigenständige Kraft die politische Arena verlassen.
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 24.August.2017

Teile der PRO Bewegung wollen als eigenständige Kraft die politische Arena verlassen.

Es ist mittlerweile fast vergessen, dass es vor gut zwei Jahren bei PRO NRW von
Provokateuren – in welchem Auftrag auch immer – initiierte völlig überflüssige
Personalquerelen gab. Einige Parteifreunde verloren damals die Nerven und setzten
zur Freude unserer Gegner auf eine Spaltung und gründeten einen völlig
überflüssigen Landesverband NRW von PRO-D.
Wie bei vielen Abspaltungen hielten sich die Erfolge in sehr bescheidenen Grenzen.
Nun soll das ganze Projekt PRO-D knapp zwei Jahre nach der Abspaltung als
politische Partei liquidiert werden und die dort verbliebenen Funktionäre versuchen
jetzt mit durchschaubaren Motiven Wahlkampf für die NRW-AfD zu machen, was die
AfD-Spitze jedoch alles andere als erfreut. Dabei weiß doch jeder, dass Lächerlichkeit in der Politik tödlich ist.
Das Vorgehen der letzten verbliebenen PRO-D-Sprengsel in NRW macht politisch
überhaupt keinen Sinn. Wie will man denn den Wählern klar machen, dass diese bei
der Bundestags- und Landtagswahl AfD zu wählen haben, und dann bei der
Kommunalwahl statt der ebenfalls antretenden AfD PRO Köln oder PRO Wuppertal
etc. zu wählen haben. Einige AfD-Funktionäre in NRW machen sich derzeit
regelrecht lustig über diese peinlichen Anbiederungsversuche der bei PRO-D
gestrandeten Funktionäre. Wenn diese weitsichtigen Politfunktionäre tatsächlich der
Auffassung sind, die AfD sei eine seriöse nonkonforme patriotische
Sammlungsbewegung, dann sollten sie wenigstens so konsequent sein, auch ihre
kommunalen Verbände zu liquidieren und bei der AfD um Aufnahme ersuchen. Sie
könnten sich ihren Mitstreiter Wolfgang Palm aus Aachen zum Vorbild nehmen, der
schon seit Jahren erfolglos versucht dort Unterschlumpf zu finden. Es ist wirklich
peinlich, wie einige unserer ehemaligen Funktionäre als eine Art unerwünschtes
Faktotum Wahlkampf für die AfD betreiben.
PRO NRW hingegen hat sich aus dem Bundestagswahlkampf bewusst
herausgehalten. Wir sehen in der zerstrittenen und völlig heterogen aufgestellten AfD
derzeit sicher keinen Heilsbringer. Zumal, wenn man bedenkt, dass die AfD aus ihren
Möglichkeiten in den Landesparlamenten kaum etwas gemacht hat und in vielen
Parlamenten einen Kuschelkurs gegenüber den Altparteien führt, der manchmal bis
zur Selbstverleugnung geht.
In den NRW-Kommunalparlamenten hat die AfD einen Großteil ihrer gewählten
Vertreter mittlerweile verloren. Knallharte Opposition gegenüber den verbrauchten
Altparteien wird in keinem NRW-Kommunalparlament betrieben stattdessen haben
sich vielerorts gewählte AfD-Vertreter der CDU bzw. der FDP regelrecht angebiedert,
um ja nicht ausgegrenzt zu werden. Auf Landesebene sei nur noch einmal daran
erinnert, dass die gesamte neue AfD-Landtagsfraktion in NRW bis auf zwei
Ausnahmen geschlossen den Multi-Kulti-Lobbyisten und Merkel-Vertrauten Armin
Laschet zum NRW-Ministerpräsidenten mitwählen wollte, um ein Zeichen zu setzen,
dass man zu den Altparteien gehören möchte. Spitzenvertreter der AfD in NRW
 träumen schon von Bündnissen mit der CDU und der FDP. Nicht umsonst gehen die
Umfragewerte der Partei in den Keller.
Wir brauchen in NRW sicher keinen Schmusekurs und keine Anbiederung an die
verbrauchten Altparteien stattdessen brauchen wir eine fundamentale Opposition in
unseren Parlamenten zu allen Kartellparteien.
PRO NRW wird daher völlig eigenständig die NRW-Kommunalwahl 2020 in Angriff
nehmen. Daneben behalten wir uns ausdrücklich die Option vor, gemeinsam mit
anderen seriösen patriotischen und islamkritischen Plattformen mit einer Anti-Islam-
Liste bei der kommenden Europawahl anzutreten. Mit einem sehr provokanten islam-
kritischen Profil könnte dann bei der Europawahl mehr als ein Achtungserfolg erzielt
werden. Die Vorbereitungen zur Gründung einer solchen Initiative laufen bereits seit
Monaten an. Es soll eine Bundesliste aufgestellt werden und für die Aktivisten von
PRO NRW wird es ein leichtes sein die für den Wahlantritt notwendigen 4.000
Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Es wird sich im patriotischen Spektrum
nach der Bundestagswahl so einiges tun!

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