Aktuelles / Mittwoch, 25.Juni.2014

Stadt Essen will bis Sommer 2015 sieben weitere Flüchtlingsheime in Container-Bauweise schaffen

Unmittelbar nach der Kommunalwahl kommen die neuen Pläne der Stadtverwaltung zur Schaffung neuer Asylantenunterkünfte heraus. Noch in diesem Jahr sollen insgesamt 1.300 weitere Armutsflüchtlinge in Essen auf Kosten der Steuerzahler untergebracht werden.

Nun will die klamme Stadt im Sommer Armutsflüchtlinge gar in Turnhallen unterbringen. Sozialdezernent Renzel (CDU) musste nun verkünden, dass Asylbewerber noch in diesem Sommer kurzfristig in Turnhallen untergebracht werden, da keine anderweitigen Kapazitäten zur Verfügung stünden. Nun soll der Essener Stadtrat am 02. Juli über das neue Asylkonzept entscheiden. Das Konzept sieht vor, zu den derzeit 1.080 Plätzen in Dauer- und Behelfsheimen zusätzlich weitere 840 kurzfristig zu schaffen. Dies soll unter anderem mit gekauften Containern geschehen. Für dieses Jahr will die Stadt 810 vorübergehende Plätze, unter anderem in den früheren Schulen Tiegelstraße, Hatzper Straße und Kapitelwiese, schaffen. Zudem sollen die Flüchtlingsheime in Frintrop und Kupferdreh noch weitaus länger genutzt werden. Essen muss sich auf eine neue Flüchtlingswelle einstellen. Der Essener Steuerzahler wird es schon irgendwie richten.

T. Öllig

T. Öllig

Zum neuen Asylkonzept der Stadt Essen erklärt die Sprecherin der PRO NRW-Ratsgruppe Essen, Ratsfrau Tina Öllig:

„PRO NRW wird das neue Asylkonzept ganz entschieden ablehnen. Essen kann keineswegs eine weitere Massenzuwanderung und Massenalimentierung von Armutsflüchtlingen und Asylbewerbern verkraften. Statt ständig neue Flüchtlingsheime auf Kosten der Steuerzahler zu bauen, braucht Essen einen wirklichen Kurswechsel in der Asylpolitik. Der Asylmissbrauch muss endlich entschieden bekämpft werden. Die Verfahren müssen beschleunigt und abgelehnte Asylbewerber schnellstmöglich abgeschoben werden. Wir werden gemeinsam mit den betroffenen Anwohnern rund um die Flüchtlingsunterkünfte den demokratischen Protest gegen eine verfehlte Politik organisieren.“

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