Regional / Donnerstag, 30.Juli.2015

Essen: Zwei neue Asylunterkünfte für 800 Asylbewerber

Die Essener Stadtverwaltung möchte in den kommenden zwei Wochen auf Sportplätzen mobile Asylunterkünfte errichten.Oberbürgermeister Reinhard Paß ließ gestern erklären, dass die Stadt in den kommenden 14 Tagen zwei Flüchtlingsdörfer mit Platz für jeweils 400 Personen bauen will. Angesichts der immer rasanter steigenden Asylbewerberzahlen muss die Stadt Essen mit mindestens 3.500 neuen Asylbewerbern rechnen, deren Anträge zu einem übergroßen Teil sowieso abgelehnt werden wird.

Jedes Asylantendorf habe fünf bis sechs Schlafunterkünfte von 250 Quadratmetern Fläche. Es handelt sich um mobile Bauten mit festen Wänden und Böden. Auch gäbe es für die Asylbewerber selbstverständlich Klimaanlage und Heizung. Betreut werden die neuen mobilen Flüchtlingsdörfer vom Essener Unternehmen European Homecare (EHC).

Plakate_Fiedler_OB2015_EntwurfZum geplanten Bau von zwei mobilen Flüchtlingsdörfern erklärt der Essener PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidat Tony-Xaver Fiedler:

„Das Boot ist längst voll in unserer Stadt. Essen kann die Aufnahme von weiteren Tausend Asylbewerbern nicht mehr verkraften. Der soziale Friede in der Stadt ist gefährdet. Der Essener Steuerzahler kann nicht die ökonomischen Probleme der Westbalkanstaaten lösen. Darüber hinaus wäre der geplante Bau zweier mobiler Flüchtlingsdörfer in der Stadt überhaupt nicht nötig, wenn die Behörden endlich abgelehnte Asylbewerber und ausreisepflichtige Ausländer zügig abschieben würden. Hierzu ist die politische Klasse nach wie vor nicht bereit, so dass der Essener Steuerzahler erneut zur Kasse gebeten wird. Am 13. September besteht jedoch für die Essener Bürger die Möglichkeit mit einer Proteststimme für PRO NRW gegen den massenhaften Asylmissbrauch in unserer Stadt ein wirksames Zeichen zu setzen. Nichts ärgert die Altparteien in der Stadt mehr, als eine Stimme für mich und PRO NRW!“

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